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Danger Zone
25. Juni 2017

Mit Burnout gelang dem Entwickler Criterion der große Durchbruch, doch mittlerweile ist das Entwicklerstudio ein Schatten seiner selbst und arbeitete zuletzt an den VR-Missionen von Star Wars Battlefront, nachdem ihre neue IP sehr früh eingestellt wurde. Einige ehemalige Criterion Mitarbeiter haben sich unter den Namen Three Fields Entertainment zusammengeschlossen und bringen mit Danger Zone quasi den Crash-Modus aus den Burnout Spielen als eigenständiges Spiel. Doch kann das Spiel überzeugen?

Kabumm

Spielerisch ist Danger Zone ziemlich simpel gehalten. Man fährt ein Auto und es gibt nur ein Ziel, an einer virtuellen Kreuzung bzw. Straße möglichst viel Schaden durch einen Unfall zu verursachen. Dabei kann man sein Auto aber auch noch in der Luft steuern und hat man genug Autos in den Unfall verwickelt, kann man sein eigenes Auto explodieren lassen, um noch mehr Chaos zu stiften und sich so vielleicht zur nächsten Kreuzung zu retten. Mit etwas Geschick kann man so auch noch ein paar Items auf der Straße einsammeln, die entweder Geld enthalten oder aber die Möglichkeit noch mal zu explodieren. Im Kern war es das schon. Insgesamt gibt es 24 Level, wenn man die vier Trainingslevel nicht mitzählt, die alle immer schwieriger und größer werden. Übrigens kann das Spiel nur offline gespielt werden, aber immerhin gibt es Ranglisten um sich mit der Welt zu messen, wer das größere Chaos stiften konnte. Einen Online-Modus gibt es leider nicht.

Tristess

Grafisch ist das Spiel auf einem technischen Level durchaus sauber. Die Bildqualität ist ausreichend und nur am Auto gibt es ganz leichtes Aliasing zu erkennen. Leider ist der Artstyle eine echte Enttäuschung. Denn Danger Zone spielt quasi eine virtuelle Crashsimulation ab, sodass man nur die Straßen und Autos rendert. Alles andere ist einfach ein Wireframe-Modell im Hintergrund und man sieht sich schnell daran satt, weil es nur im Levelaufbau Unterschiede gibt. Außerdem ist das Schadensmodell auch nicht der Rede wert. Musikalisch muss man auch nichts erwarten, da es quasi keine Musik gibt. Es gibt einzig das Fahrzeuggeräusch, sowie die Unfallsounds. Alles andere ist stumm.

FAZIT:

Den Crash-Modus aus den Burnout-Spielen haben sich viele gewünscht und mit Danger Zone gibt es jetzt auch ein Standalone-Spiel. Leider ist das Spiel eine ziemliche Enttäuschung. Gameplaymäßig gibt es eigentlich wenig zu meckern, aber es ist einfach viel zu rudimentär und der Umfang lässt auch zu wünschen übrig. So ist man nämlich bereits nach einigen Leveln gelangweilt, weil das Spiel keine Überraschungen mehr bieten kann, obwohl man sich manchmal schon beim Versuch erwischt den Highscore in die Höhe treiben zu wollen. Aber unterm Strich ist es zu wenig, denn warum hat man sich nicht neue Power-Ups überlegt? Warum gibt es nicht echte, belebte Umgebungen? Warum ist das Schadensmodell nicht spektakulärer? Warum gibt es keinen Party-Modus für mehrere Leute? In dieser Form ist der Crash-Modus bzw. Danger Zone vielleicht als Spielchen zur Abwechslung in einem Burnout-Spiel gut genug, aber etwas dürftig für ein eigenes Spiel.

[ Review verfasst von crack-king ]

[ Gespielt auf der PlayStation 4 Pro mit 4K TV ]

Pluspunkte:

  • Leicht zu erlernen
  • Highscorejagd kann motivierend sein
  • Technisch sauber

Minuspunkte:

  • Dürftiger Umfang
  • Repetitives Gameplay
  • Schnarchiger Artstyle



Infos zum Spiel
NameDanger Zone
SystemPlayStation 4
HerstellerThree Field Games
EntwicklerThree Field Games
GenreGeschicklichkeit
PEGI7+
Preis12,99 €
Release
 30.05.2017
 30.05.2017
Spielerzahl1
SpracheNicht vorhanden
TexteEnglisch
MehrspielermodusNein
Online spielbarNein
Online FunktionenJa
Speicherbedarf1,3GB
HeadsetNein
720pJa
1080pJa
PlayStation MoveNein
PlayStation VRNein
PlayStation 4 ProJa
Videos
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Screenshot Galerie
Danger Zone
Gameplay
6.0
Atmosphäre
5.0
Grafik
7.0
Sound
4.0
Spielspass
5.0
 

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