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Need for Speed: Payback - Gamescom 2017
4. September 2017

Vorletztes Jahr hat Electronic Arts die Need for Speed Serie rebootet, doch sonderlich erfolgreich war dieser Versuch nicht (siehe OnPSX-Review). Dieses Jahr ändert man nun die Ausrichtung erneut und lässt sich von Filmen wie Fast & Furious inspirieren, um eine gescheite Geschichte bieten zu können. Auf der Gamescom 2017 durften wir das Spiel anspielen und verraten euch, wie es uns gefallen hat.

Der Truck mit 150km/h

Gespielt wurde die bereits bekannte Verfolgungssequenz mit dem Truck, welcher einen Koenigsegg geladen hat. Man steigt also in seinen Ford Mustang und wartet mit seiner Weggefährtin an einer Tankstelle bis der Truck dort vorbeikommt und dann geht es auch schon los. Man verfolgt den Truck auf den Highways und hat natürlich auch ein paar Gegner auf der Straße, die zum Beispiel in einem BMW X6 unterwegs waren. Fast schon in Burnout-Manier kämpft man nun auf der Straße gegen die Gegner, muss sie rammen und so ihre Lebensleiste aufbrauchen bis sie dann in einem klassischen Takedown inkl. Zeitlupe enden. Dies war relativ einfach und man hat die Gewichtsunterschiede kaum gemerkt. Dafür jagt der Truck mit 150 km/h durch die Kurven, was nicht sonderlich realistisch ist, aber eben dem Spielspaß dient. Trotzdem holt man ihn schnell ein und triggert die nächste Sequenz. Durch ein geschicktes Manöver konnte der Truck uns nämlich abhängen und nun gilt es wieder ihn einzuholen. Um an den Koenigsegg im Innenraum zu kommen, gilt es dann nah an den Truck heranzukommen, damit eure Freundin vom Mustang auf den LKW springen kann. Anschließend darf man noch kurz mit dem Koenigsegg fliehen, bevor die Demo dann endet.

Handling

Spielerisch machte das präsentierte schon Spaß, vor allem da das Handling nach dem miserablen Vorgänger wieder im Griff ist und die Fahrzeuge sich gut steuern lassen. In den Kurven neigen die Fahrzeuge offenbar zu Drifts, was aber nicht schlimm ist. Einzig die Kämpfe auf den Straßen gegen andere Fahrzeuge dürften etwas spannender sein. Verbesserungspotential bieten auch die Übergänge zwischen Gameplay und Zwischensequenz. Denn wenn man den Truck zum Beispiel das erste Mal einholt, startet die Zwischensequenz und plötzlich befindet man sich in einem Tunnel, obwohl zuvor weit und breit keiner zu sehen war. Dies ist schon ein kleiner Immersion-Breaker.

PC-Power

Technisch fällt eine Bewertung schwer, weil das Spiel auf dem PC mit wirklich potenter Hardware präsentiert wurde. Dementsprechend sah das Spiel gestochen scharf aus ohne jegliche Bildfehler. Ob das Spiel am Ende auch so auf der PlayStation 4 (Pro) inkl. 60 Bildern pro Sekunde laufen wird, darf bezweifelt werden. Allerdings ist bereits jetzt klar, dass es nur mit 30 Bildern pro Sekunde auf der normalen PlayStation 4 läuft. Für die Pro gibt es derzeit noch etwas unklare Aussagen.

FAZIT:

Der Vorgänger war in meinen Augen eine komplette Katastrophe und dementsprechend freut es mich, dass man mit Need for Speed: Payback wieder in die richtige Richtung geht. Das Gameplay stimmt endlich wieder und dank der Inspiration von Fast & Furious verspricht die Geschichte etwas interessanter zu werden. Natürlich ist noch nicht alles perfekt und so dürfen die Übergänge zwischen Gameplay und Zwischensequenz, sowie die Kämpfe auf den Straßen noch etwas überarbeitet werden. Das Grundgerüst steht aber und verspricht einiges an Spaß. Ich freue mich nun auf das Spiel!

[ Preview verfasst von crack-king ]




Infos zum Spiel
NameNeed for Speed: Payback
SystemPlayStation 4
HerstellerElectronic Arts
EntwicklerEA Ghost Games
GenreRennspiel
Preis69,99 €
Release
 10.11.2017
SpracheDeutsch
TexteDeutsch
MehrspielermodusJa
Online spielbarJa
Online FunktionenJa
HeadsetJa
720pJa
1080pJa
Sixaxis Tilt SupportNein
PlayStation MoveNein
PlayStation 4 ProJa
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