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Riders Republic
11. September 2021

Steep“ war ein großer Erfolg für Ubisoft. Die detaillierte Bergwelt und ihre unzähligen Pisten sind für Freunde des Schneesports ein wahres Fest. Die Kombination aus schneller Arcade-Action und halsbrecherischen Stunts auf Snowboard, Ski und Wingsuit ergibt in der Summe eine hervorragende Mischung. „Riders Republic“ soll dieses Konzept nun weiterführen und eine noch lebendigere Online Welt bieten. Wir konnten im Zuge der Gamescom 2021 einen Beta-Zugang ergattern und schildern euch unsere ersten Eindrücke.

Die Welt der Nationalparks

Nachdem man in „Steep“ die Alpen, Alaska und Japan erkunden durfte, geht es jetzt nach Nordamerika zu den Nationalparks Bryce Canyon, Yosemite Valley, Sequoia Park, Zion, Canyonlands, Mammoth Mountain und Grand Teton. Die Landschaften sind dadurch sehr abwechslungsreich und bieten von schneebedeckten Bergen, tiefen Schluchten bis hin zu grünen Steppen reichlich Abwechslung. Um die Gebiete leichter zu bereisen, wurde als neues Sportgerät das Fahrrad hinzugefügt, wodurch nun rasante Downhill Rennen möglich sind. Gegenüber „Steep“ unterteilt man die Sportausrüstung nun in Untergruppen. Fahrräder unterscheiden sich in Downhill und Rennrad, bei dem Wingsuit gibt es nun standardmäßig den Raketentrip. Zur schnellen Fortbewegung kann auch noch ein Schneemobil einsetzen und den motorbetriebenen Gleitschirm nutzen.

Noch immer zu wenig? Wie wäre es dann noch mit Fun-Carvern, Raketenbikes und einem Eisfahrrad. An Abwechslung wird es nicht mangeln und dank des neuen Systems ist ein Wechsel zwischen den Sportarten leichter denn je. Selbst während des Flugs mit dem Gleitschirm kann man auf ein Bike wechseln. Diese Leichtigkeit war übrigens etwas, was man in „Steep“ vermisst hat. Aber all diese Ausrüstung muss man auch irgendwo nutzen und hierfür gibt es die zahlreichen Sportevents. Da muss man punkten, dann wieder eine Topplatzierung erreichen. Aber auch hier gibt es verrückte Events wie eine klassisch angehauchte Skiabfahrt oder ein Rennen im T-Rex Kostüm. Als Kontext dient wieder eine Veranstaltung, die an die X-Games angelehnt ist. Selbst ein zentraler Hub steht zur Verfügung, wo man auf NPCs, wie Suki trifft.

Gemeinsam unterwegs

Der wohl größte Kritikpunkt in „Riders Republic“ wird die dauerhafte Internetverbindung sein. Das Spiel ist im Grunde ein MMO, in dem man jederzeit online mit anderen Mitspierlern unterwegs sein kann. Das bedeutet: Es ist immer was los auf der Piste. Jedoch ist es kein Muss, sich mit anderen Spielern zu verbinden. Wer es dennoch jederzeit möchte, kann dies mit wenigen Klicks erledigen. Um den Community-Faktor nochmals zu verstärken, gibt es zudem Massenstarts. Hier können bereits auf der PS4 20+ Leute gleichzeitig antreten, wobei sich die Zahl auf der PS5 auf über 50 erhöht. Diese Starts sind natürlich äußerst hektisch und die Übersicht zu behalten, ist verdammt schwer. Dafür wird jedoch auch jede Menge Spaß geboten, denn diese Wettbewerbe sind in Etappen unterteilt. Ihr startet mit dem Snowboard, wechselt später zum Raketen Wingsuit und beendet das Rennen auf dem Sattel eines Rennrads.

Dass die Community weiterwachsen soll, merkt man unter anderem auch an den eigenen Bereichen für besondere Screenshots und Events. Auch gibt es spezielle 6 gegen 6 Trickkämpfe, in denen man mit Tricks Rampen und Schienen einfärbt. „Tony Hawks Pro Skater“ Veteranen werden diesen Modus kennen. Natürlich findet man auch einen Shop, in dem man für Spielwährung und echtem Geld neue Kostüme und Gesten erwerben kann.

Next Gen?

Die Beta jetzt schon zu bewerten fällt schwer. Schließlich kommt das Spiel erst am 28.10.2021 auf den Markt. Da bleibt noch etwas Zeit, die Technik zu optimieren. Grafisch sollte man jedoch keine Wunder erwarten. Noch immer setzt man auf die Anvil Next 2.0 Engine, die auch schon bei „Steep“ zum Einsatz kam. Das sollte für PS4 Besitzer zumindest konstante 30fps garantieren. PS5 Besitzer kommen in den Genuss von sehr kurzen Ladezeiten, 60fps und 4k Auflösung. Wobei dies für ein derart schnelles Spiel nur von Vorteil sein kann. Jedoch müssen die Entwickler noch das Screentearing und die Pop-Ins von Objekten in den Griff bekommen. Beides ist besonders auf der PS5 sehr negativ aufgefallen. Glücklicherweise braucht man beim Netcode und bei der Steuerung nicht viel nacharbeiten. Die Beta lief erstaunlich stabil, selbst bei den Massenrennen. Die Steuerung hingegen orientiert sich sehr an „Steep“, wurde jedoch nochmals auch ein stärkeres Arcade-Gefühl getrimmt. Tricks gehen dadurch leichter den je von der Hand. Wer aber die Herausforderung sucht, kann zum Beispiel die Landehilfen ausschalten, was das Punkten gleich nochmal anspruchsvoller macht.

FAZIT:

Die Beta konnte einen guten Vorgeschmack auf das, was einen bei „Riders Republic“ erwartet, vermitteln. Selbst die eingeschränkte Version überraschte mit sehr viel Abwechslung. Die Wettbewerbe und Ausrüstung waren fordernd und machten Spaß. Da darf man gespannt sein, was das fertige Spiel bieten wird. Mein einziger großer Kritikpunkt bleibt die Grafik. Sie macht zwar auf der PS5 einen guten Eindruck, aber da muss noch mehr kommen. Das Screentearing und die Pop-Ins fallen einfach zu stark auf und auch die Kollisionsabfrage wirkt noch sehr seltsam. Was mich auch noch gestört hat, ist das Wasser im Spiel über keine Physik verfügt. Zudem würde ich mir eine feinere Rückspulfunktion wünschen und einen Rückwärtsgang beim Fahrrad. Zumindest aber passt das Gameplay. Die anderen Punkte können noch bis zum Start behoben werden bzw. wird Ubisoft das Spiel wohl sowieso für die nächsten Jahre unterstützen.

[ Preview verfasst von Andy ]



Infos zum Spiel
NameRiders Republic
SystemPlayStation 5
PublisherUbisoft
EntwicklerUbisoft
GenreSport
Release
 28.10.2021
Spielerzahl1-50
SpracheDeutsch
Englisch
TexteDeutsch
Englisch
MehrspielermodusJa
Online FunktionenJa
60HzJa
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