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Until Dawn - Gamescom 2014
18. August 2014

Nach zwei Jahren stillschweigen hat Sony auf ihrer Pressekonferenz zur Gamescom endlich wieder „Until Dawn“ enthüllt. Dieses Mal kommt das Spiel jedoch für PlayStation 4, statt PlayStation 3 und der Move Controller wird auch nicht mehr gebraucht. Sony selbst sagt, man habe den Horror neu erfunden. Ob dies wirklich der Fall ist, wollen wir in unserem kurzen Preview klären.

Teenie-Horror

Als Until Dawn war zwei Jahren angekündigt wurde, war es noch ein völlig anderes Spiel. Damals sollte es ein Vorzeigespiel für den Move Controller werden und daher aus der First-Person Perspektive gespielt werden. Daraus ist aber bekannter weise nichts geworden und neuerdings steuert man das Spiel problemlos mit dem DualShock 4 aus der Third-Person Perspektive, um das Spiel cineastischer wirken zu lassen. Dabei hat man sich offensichtlich an Spielen, wie Heavy Rain orientiert. Denn man bewegt sich durch die Welt und hin und wieder taucht irgendwo eine Taste auf mit deren Druck man dann Türen öffnet, Sachen begutachtet oder andere Dinge erledigt. Dabei kommen oftmals die Bewegungssensoren des DualShock 4 Controllers zum Einsatz. Diesen darf man oft drehen, wenden oder anders einsetzen, um damit dann die Bewegung im Spiel durchzuführen. Zum Beispiel kann man so Dinge aus allen Blickwinkeln begutachten und so neue Hinweise finden. Das mag auf den ersten Blick etwas nervig auf Dauer wirken, jedoch benötigen alle Bewegungen keine großen Aktionen seitens des Spielers, sondern können problemlos mit dem Handgelenk ausgelöst werden. Aber auch wenn man gerade kein Objekt betrachtet, kann man mit dem DualShock 4 die Welt manipulieren. Denn je nachdem in welche Richtung man diesen hält, schaut auch der Charakter in die jeweilige Richtung und wenn man gerade eine Taschenlampe oder ähnliches in der Hand hält, wird auch der entsprechende Teil beleuchtet. Der große Fokus des Spiels liegt aber, ähnlich wie in Heavy Rain, auf den Entscheidungen. Denn nahezu alles was man tut, beeinflusst den Verlauf der Geschichte. Dazu hat man den sogenannten Butterfly Effekt eingeführt, welcher die Entscheidungen visualisiert. Denn auf einem Schmetterling sind viele feine Linien mit Verzweigungen aufgezeichnet und diese stellen die Entscheidungen dar und wenn man genauer hinschaut, gibt es mehrere Enden. Die Entwickler selbst sprechen von mehreren hundert möglichen Enden und tausenden Entscheidungen, die alles beeinflussen. Dazu zählen nämlich auch Dinge, wie „Hebe die Schere auf“, „Schaue dir Zimmer A an“ oder „Stich dem Gegner in die Schulter“. Dabei ist es auch möglich, dass Charaktere sterben oder überleben und theoretisch ist nichts undenkbar, vor allem da die Entscheidungen nicht sofort Konsequenzen nach sich ziehen, sondern vielleicht erst im Zusammenspiel mit anderen fatal enden. Den Ausgang kann man somit nur selten erahnen und das sorgt für zahlreiche Möglichkeiten, die die Entscheidungen aus Heavy Rain noch übersteigen. Damit wollen die Entwickler sicherstellen, dass jeder Spieler eine einzigartige Geschichte erlebt. Und diese strotzt auch nur von Teenie-Horror mit dummen Sprüchen, kleinen Liebeleien, dummen Streichen und anderen Dingen. Für Fans des Genres definitiv das richtige und für Schockmomente wird auch gesorgt. Man ist jedoch z.B. weit von dem psychischen Horror aus den älteren Silent Hill Spielen entfernt, was aber nicht weiter tragisch ist.

In den Schatten

Unter der Haube von „Until Dawn“ steckt laut den Entwicklern die Engine von Killzone: Shadow Fall und diese wird vor allem Dingen für die Animationen und Mimik genutzt, welche auch wirklich toll ausschauen. Vielleicht nicht oscarreif, aber viele Emotionen können schon im Gesicht abgelesen werden. Manche Animationen wirken auch noch etwas hölzern, aber bis zum Release ist auch noch etwas Zeit. Ansonsten macht das Spiel technisch einen sehr sauberen Eindruck und ist frei von unterschiedlichen Mängeln.

FAZIT:

Hat „Until Dawn den Horror neu erfunden? Das kann man wohl verneinen. Sieht „Until Dawn“ aber nach Spaß aus? Definitiv! Die Möglichkeiten dank des Butterfly Effects sind nahezu grenzenlos und das Gameplay scheint auch zu stimmen, weil man sich am erfolgreichen Heavy Rain orientiert. Hier gilt wieder „Besser gut kopiert, als schlecht erfunden“. Dank des Humors, der Charaktere und der Schockmomente hatte ich bei der Präsentation definitiv Spaß und wer auf ähnliche Filme schon steht, dürfte mit „Until Dawn“ sicher glücklich werden. Leider dauert es noch etwas bis man selber Hand anlegen darf, da die Entwickler nur das Jahr 2015 als Releasezeitraum nennen. Aber gut Ding will Weile haben.

[ Preview verfasst von crack-king ]


Prognose: Schreckhaft gut!




Infos zum Spiel
NameUntil Dawn: Rush of Blood
SystemPlayStation 4
PublisherSony
EntwicklerSupermassive Games
GenreHorror
USKkeine Jugendfreigabe
PEGI18+
Preis19,99 €
Release
 13.10.2016
 13.10.2016
Spielerzahl1
SpracheDeutsch
Englisch
TexteDeutsch
Englisch
MehrspielermodusNein
Online spielbarNein
Online FunktionenJa
Speicherbedarf12,4GB
720pJa
1080pJa
Sixaxis Tilt SupportJa
PlayStation MoveJa
PlayStation VRJa
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