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Rocket League
30. August 2015

Rocket League ist ein Autofußballspiel, bei dem die Spieler mit Racingcars versuchen, den Ball ins gegnerische Tor zu „fahren“. Ob das Spaß macht und langfristig Abwechslung bietet, erfahrt ihr im Review.

"Story"? Liga und Multiplayer!

Einen Story- oder Karrieremodus sucht ihr in Rocket League vergebens. Dafür bietet das Spiel einen Saisonmodus, in welchem ihr nacheinander gegen KI-gesteuerte Teams antretet und Punkte sammelt. Wie in der Fußballliga. Die gegnerische KI ist hierbei, je nach Einstellung, entsprechend Schwer oder Leicht, die KI der Teamkollegen lässt jedoch zu wünschen übrig. Oft agieren die Kameraden zu stürmisch und unkontrolliert oder gar nicht nachvollziehbar. Da kann es auch mal zu einem Eigentor kommen. Wer am Ende der Saison die meisten Punkte eingefahren hat, gewinnt die Saison. Eine Hintergrundgeschichte oder irgendwelche animierten Kurzsequenzen gibt es nicht. Wer lieber mit oder gegen echte Spieler spielt, der versucht sich im Multiplayer, dieser bietet einen Ranglisten und einen freien Modus (Freundschaftsspiel). Offline sind bis zu 4 Spieler gleichzeitig möglich. 4rer Teams sind auch das Maximum. Online kann man auch mit 4 Spielern an einer Konsole gegen 4 Onlinespieler antreten. Fehlende Mitspieler werden automatisch durch KI-gesteuerte ersetzt. Wer nicht zu viert ist, hat die Möglichkeit auch Matches mit weniger Mitspielern auszutragen.

Klein aber Oho!

Gameplaytechnisch ist Rocket League gar nicht so leicht wie anfangs erwartet. Die Steuerung ist relativ schnell verinnerlicht, da nicht mal alle Tasten des Gamepads benötigt werden. Doch da das ganze Spiel mit Einsatz von Nitro sehr schnell abläuft und der Ball größer als die Autos ist, verliert man schnell die Übersicht. Die Kamera kann auf den Ball festgesetzt oder frei selbst gesteuert werden, dadurch kann man wieder etwas an Übersicht gewinnen. Die Racer fahren in den Ball und dieser fliegt durch die Luft. Mithilfe von Nitro holt man ihn ein und versucht, ihn irgendwie zu kontrollieren und ins Tor zu drücken. Das klingt chaotisch, ist es auch meistens. Spaß macht es dennoch sehr. Je mehr Freunde mitspielen, desto besser. Wenn einem eine „Passstafette“ oder ein „Fallrückzieher“ (ja, das Auto kann springen) gelingt, ist das herrlich anzusehen, denn es wird direkt im Replay angezeigt.

Saftiger Rasen und Cowboyhüte

Grafisch ist Rocket League sehr schön gestaltet. Der Rasen, auf dem man in den meisten Stadien fährt, ist saftig grün und man kann sogar einzelne Grashalme erkennen. Die Framerate ist stabil, was bei der Spielgeschwindigkeit sehr wichtig ist. Dem Spieler werden viele Möglichkeiten geboten, das Auto nach eigenen Wünschen anzupassen. So können zum Beispiel Hüte aufs Dach gesetzt, eine Fahne oder ähnliches an die Antenne gehängt oder der Rauch aus dem Auspuff verändert werden. So unterscheiden sich die Autos aller Mitspieler voneinander. Der Sound sorgt für ein wenig Stadium-Atmosphäre, ist aber keine Offenbarung.

FAZIT:

Rocket League ist ein kurzweiliges, aber äußerst spaßiges Spiel, dessen Stärke vor allem im Multiplayer liegt. „Schnell mal eine Runde“ kann zu einer ganzen Saison und eine kurze Partie mit den Freunden kann zu einem ganzen Abend werden. Langfristig gesehen fehlt es jedoch an Abwechslung und alternativen Spielmodi. Insgesamt ist Rocket League aber durchaus gelungen und verspricht einige Stunden Spielspaß für Fußball- und Racingfans.

[ Review verfasst von Ben0909 ]

Kommentar verfasst von crack-king:

Der Vorgänger Supersonic Acrobatic Pocket-Rowered Battle-Cars ging ziemlich an mir vorbei, aber die Beta zu Rocket League habe ich dann mal aus Interesse ausprobiert und das Spiel hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Denn im Kern ist Rocket League super simpel. Es gibt einen Ball, zwei Tore und zwei bis acht Fahrzeuge, die nun versuchen das Runde ins Eckige zu drücken. Was so simpel klingt und zum Teil auch aussieht, bietet aber unheimlich viel Potenzial. Man kommt recht schnell ins Spiel rein und merkt, wie das Spiel auch tickt. Doch dann kommt plötzlich ein erfahrener Gegner und man merkt, was eigentlich alles möglich ist. Boosten nur am Boden? Pff, echte Profis nutzen das um sich durch die Luft zu schießen und um an der Decke hängende Bälle ins Tor zu schießen. Rocket League ist also leicht zu erlenen, aber unheimlich schwer zu meistern und verzichtet auf unnötigen Skill-Schnickschnack. Entweder man selbst wird besser oder nicht. Leider ist das Spiel offline etwas langweilig, weil die KI nicht unbedingt überzeugend ist. Im 1 gegen 1 hat sie selbst auf höchstem Schwierigkeitsgrad keine Chance und bei größeren Teams schlägt die eigene KI sich gerne mal selbst und ist immer wieder für ein Eigentor gut. Wirklich Spaß macht Rocket League sowieso nur mit anderen bzw. online. Dann trennt sich erst die Spreu vom Weizen und ein gut eingespieltes Team ist schon die halbe Miete. Denn in gewisser Weise gibts auch hier Torwart, Mittelfeldspieler und Stürmer als Position zu vergeben und nur wenn das gut abgestimmt ist, kann man Erfolg haben. Die Tatsache das man auch zu viert auf einer Couch spielen kann, erleichtert dies natürlich noch. Alles in Allem macht Rocket League wenig falsch, aber dafür umso mehr richtig und es verwundert nicht, dass das Spiel so ein Erfolg bei Spielern und mittlerweile auch im E-Sports ist. Die DLC-Politik scheint auch mehr als nur fair zu sein und so darf man sich auf zahlreiche Stunden Multiplayer-Spaß freuen, den so kaum ein anderes Spiel bietet. Für PlayStation Spieler eigentlich ein Muss!



Infos zum Spiel
NameRocket League
SystemPlayStation 4
HerstellerPsyonix Studios
EntwicklerPsyonix Studios
GenreSport
USKohne Altersbeschränkung
PEGI3+
Preis19,99 €
Release
 07.07.2015
 07.07.2015
Spielerzahl8
SpracheNicht vorhanden
TexteDeutsch
Englisch
MehrspielermodusJa
Online spielbarJa
Online FunktionenJa
HeadsetJa
720pJa
1080pJa
PlayStation 4 ProJa
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