Mit einer Träne im Auge - CYAN sagt Goodbye
Mitte der Neunziger ging ein Spiel um die Welt - die Rede ist von Myst, dass das dahinsiechende Adventure Genre vor dem völligen Absturz rettete. Mit surrealistischen Grafiken und komplexen Rätseln bot sich dem Spieler eine ganz neue, erwachsenere Welt zum Erkunden. Ebenfalls beachtenswert ist, dass Myst viele Leute zum Computerspielen animierte, die vorher damit nichts am Hut hatten. Sowas schaffen nur sehr wenige, wegweisende Titel! Schnell fanden sich viele Nachahmer und eine wahre Welle dieser Spiele brach über den Markt herein.
Doch das stoppte CYAN nicht, es animierte sie sogar noch umfangreichere Renderadventures abzuliefern. Nach Myst folgte dann Riven, dass auf der PlayStation 1 auf 5 (!) CDs ausgeliefert wurde. Natürlich waren wie beim Vorgänger noch die langen ladezeiten, für die Renderbilder, doch auch Riven wurde ein voller Erfolg. In den folgenden Jahren veröffentlichten CYAN über Ubi Soft sogar ein Onlineadventure (URU).
Doch nun ist alles vorbei, CYAN ist es nicht gelungen, Finanzierungen für neue Spiele zu erwirken und haben bei Publisher Ubi Soft große Schulden. Bis auf Rand Miller und Tony Fryman mussten alle Mitarbeiter gehen.
Mit CYAN verlässt ein weiterer genreprägender Entwickler die Videospielewelt.
Man kann den Menschen nur viel Glück für die Zukunft wünschen und das es ihnen wieder gelingt, im Videospielbereich Fuß zu fassen.
Goodbye CYAN.