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Sonstiges

Politkerin fordert zu mehr Diskussionen über Spiele auf

unknown

12. Januar 2005

Lesezeit: 2 Min.

Politkerin fordert zu mehr Diskussionen über Spiele auf

Wenn man das Thema "Computerspiele" sich einmal genauer vornimmt, dann fällt einen auf, dass dieses Thema schon seit Jahren vor sich hin und herflammt und nie wirklich abschwellt. Sei es durch schreckliche Ereignisse wie Amokläufe von Schülern in den USA oder wie auch hier in Deutschland beim Tatort Erfurt. Aber auch durch einseitige Meinungen verschiedenster Medien wie z.B. dem ZDF-Magazin "Frontal 21" betreiben Schwellungen in Richtung Spiele. Nun fordert deswegen die SPD-Politikerin Monika Griefahn zur Diskussion rund um diesen Themenbereich auf. Sie ist die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien und sagte gegenüber Electronic Arts Deutschland: "Computerspiele sind ein Kennzeichen unserer Zeit und ein Resultat unseres technologischen Fortschritts... Es bedarf vieler Faktoren, um an der Entwicklung eines Spieles arbeiten zu können. Die Fähigkeiten, die dafür nötig sind, ähneln denen eines Drehbuchautors, Trickfilmzeichners oder Regisseurs... Die kulturelle Bedeutung liegt meiner Meinung nach in der Verbindung von technischer Innovation und dem Potential, unsere kulturelle Gegenwart abzubilden.". Sie hält dieses Thema nicht zuletzt auch gerade aus wirtschaftlicher Sicht für recht wichtig: "Wenn Sie berücksichtigen, dass der Computerspielemarkt eine Boombranche ist, stehen wir erst am Anfang der Diskussionen. Das zeigt aber auch, dass die Debatte nötig ist und die Kulturpolitik, aber auch andere Politikbereiche diese Entwicklung aufgreifen sollten, damit nicht zuletzt die wirtschaftlichen Chancen für eine Computerspieleindustrie genutzt werden.", so Monika Griefhahn.

Hier gibt es den kompletten bericht dazu.

Quelle: GAMEZONE

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