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Cowboys & Aliens mit Gewinnspiel

Ein absurder Titel, der den Film bereits auf den Punkt bringt, Topstars wie Harrison Ford und Daniel Craig, sowie mit Jon Favreau (Iron Man Serie) ein mehr als talentierter Regisseur. Das alles klingt nach einem lustigen und kurzweiligen Filmabend. Doch ...

Originaltitel: Cowboys & Aliens
Regie: Jon Favreau
Darsteller: Harrison Ford, Daniel Craig, Olivia Wilde, Sam Rockwell, Paul Dano
Laufzeit: 135
FSK: 12
Ton: dts-HD Master 5.1 (Englisch), DD 5.1 (Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch) DD 2.0 (Audiokommentar)
Untertitel: Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Englisch, Norwegisch, Niederländisch, Schwedisch
Regionalcode: A, B, C
Bildformat: 2,40:1
TV-Norm: 1080p
Produktion: 2011
Erschienen: 13.01.2012
Vertrieb: Paramount Pictures
Preis: 18€

Film:
Ein Outlaw (Daniel Craig) wacht mit Gedächtnisverlust in der Wüste auf. Nachdem er sich einen Gaul organisiert hat, reitet er in eine nahe gelegene Stadt und bekommt dort sogleich Ärger. Er wird nämlich vom örtlichen Sheriff (Keith Carradine) als Räuber Jake Lonergan identifiziert und soll an die Bundesbehörden ausgeliefert werden. Durch Glück im Unglück kommt es jedoch zu keiner Auslieferung, da das verschlafene Städtchen in der Nacht von außerirdischen Invasoren angegriffen wird, welche auch gleich die meisten Bewohner kidnappen. Am nächsten Morgen tun sich dann alle Parteien (Harrison Ford als Woodrow Dolarhyde und Olivia Wilde als schöne Fremde mischen auch noch mit) zusammen, um die Bewohner zu befreien und die Invasoren in die Flucht zu schlagen.


Der Film beginnt nach der obligatorischen Schlägerei mit wunderschönen Panoramen, welche jedes Westernherz höher schlagen lassen. Man scheint sich insgeheim bereits zu wünschen, einen reinen Western vor sich zu haben. Den sobald die Aliens auf den Plan treten geht es bergab. Zwar suggeriert einem der Titel einen Kampf zwischen Cowboys und Aliens, doch letztendlich sind die Cowboys nur das Kanonenfutter, welche den Aliens nichts entgegen zu setzten haben. Einzig Lonergan kann den Invasoren mit seiner am Arm befestigten Alienkanone Paroli bieten. Dies sorgt allerdings für ziemliche Spannungsarmut, da sein agieren Deh und Angelpunkt des Ganzen ist. Aber auch die Action an sich, könnte etwas mehr „Over the Top“ sein, denn diese kommt eher zurückhaltend daher.

Hauptkritikpunkt ist allerdings die Erzählweise des Filmes. Paul Dano erinnert z.B. mit seiner Rolle als Woodrows Sohn gekonnt an seine Rolle aus „There will be blood“, wird aber nach seiner Einführung fallengelassen, während Sam Rockwells Figur als Barkeeper einfach nur langweilt, aber immer wieder ins Bild rennt. Es werden einfach zu viele unnötige Figuren eingeführt. Zudem hat der Film mit allerhand Logikfehlern zu kämpfen, welche selbst im Extended Cut keinerlei Erklärungen bereit hält. Am deutlichsten wird dies bei Olivia Wilde, welche den geheimnisvollen Part übernimmt. Auf seiten der Darsteller ist einzig Paul Dano der Rede wert, doch dieser wird ja bekanntlich gleich wieder beiseite gelgt. Harrison Ford kommt dagegen eher gelangweilt daher und die deutsche Syncro setzt hier noch einen drauf. Die Betonung und Stimmlage nervt schon nach kurzen. Immerhin kann Daniel Craig mit seiner wortkargen Art überzeugen.

Bild:
Für die Höchstwertung reicht es bei „Cowboys & Aliens“ leider nicht. Zwar ist die Schärfe vor allen in Close Ups hervorragend, doch leider in anderen Szenen ab und an etwas zu weich. Zudem muss man mit ein paar Detaileinbusen in dunklen Szenen rechnen. Auch der Schwarzwert könnte etwas satter sein. Dafür ist der Kontrast in hellen Szenen wirklich gut und die Filmkörnung hält sich ebenfalls im Hintergrund.

Ton:
Ist man angesichts der wenigen Toneffekte bei den anfangs ruhigen Szenen enttäuscht, dreht der Film in den Actionszenen ordentlich auf und bietet neben einen sehr guten Einsatz des Bass auch viele direktionale Effekte. Diese sind schön präzise und sorgen für tolles Heimkinofeeling.

Bonus:
In die uns vorliegenden normale Veröffentlichung haben es gerade mal drei Extras geschafft. Neben einem ganz brauchbaren Audiokommentar vom Regisseur, gibt es noch ein hochauflösendes Making Of, sowie einige Interviews (nur in SD Auflösung) mit dem Regisseur, den Darstellern und Produzenten (u.a. auch mit Steven Spielberg). Etwas irreführend ist zudem das (Wende)Cover, welches besagt, dass es die Kinofassung und einen Extended Cut gibt. So ist zwar beides vorhanden, aber beides nicht auf Blu-ray, bzw. DVD zu finden. So liegt der 16 Minuten längere Extended Cut nur auf Blu-ray vor, während auf die DVD nur die Kinofassung gepresst wurde! Für mobiles Entertainment gibt es zudem noch eine Digital Copy.


FAZIT:
Langatmig, dahinplätschernd und ohne Höhepunkte flimmern die überlangen 135 Minuten über den Bildschirm, dass man des öfteren das baldige Ende herbeisehnt. Dabei verspricht schon alleine der Titel ein kurzweiliges Vergnügen zu werden. Zusammen mit Topstars und einem gutem Regisseur im Hintergrund hätte eigentlich nichts schief gehen können. Immerhin reiht sich der Film somit gleich neben dem Comic ein, welcher zwar optisch ebenfalls ganz gut daherkommt, aber inhaltlich auch eher zu wünschen übrig lässt. Eigentlich war ich richtig heiß auf den Film, aber das Endergebnis hat mich dann doch ziemlich enttäuscht. Ich hatte mir hier eindeutig mehr erhofft!

Bild – 8,5/10
Ton – 8,5/10
Bonus - 5/10
Film – 5/10

[Diese Blu-ray wurde uns freundlicherweise von Paramount Pictures zur Verfügung gestellt]

[Review verfasst von Shagy]


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Gewinnspiel
 
Dank Paramount Pictures, ist es uns wieder einmal möglich eine Blu-ray an euch weiterzugeben. Ihr müsst nur die Frage richtig beantworten und mit ein bisschen Glück, wird eine der Blu-ray bei euch im Briefkasten landen.

1. Von wem stammt die Idee und somit Vorlage zum Film "Cowboys & Aliens"?
a) Frank Miller
b) Stan Lee
c) Scott Mitchell Rosenberg

Schick die hoffentlich richtige Antwort bitte an: shagy [et] onpsx.de
 
Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen und Mitarbeiter dieser wunderschönen Seite und dürfen ebenfalls nicht teilnehmen.
 
Einsendeschluss ist der 22.01.2012.

 

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