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School of Rock

Guter Rock ist beim Mainstream lange tot und da helfen auch keine Nu Metal Auswüchse dem Entgegenzuwirken. Es muss also Nachwuchsarbeit geleistet werden. Genau das richtige für Jack Black, der sich bei „School of Rock“ einer Horde Kids annimmt.

Originaltitel: The School of Rock
Regie: Richard Linklater
Darsteller: Jack Black, Mike White, Sarah Silverman
Laufzeit: 109
FSK: 6
Ton: dts HD-MA 5.1 (Englisch), DD 5.1 (Deutsch, Japanisch, Italienisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Spanisch
Regionalcode: B
Bildformat: 1,78:1
Produktion: 2004
Erschienen: 14.06.2012
Vertrieb: Paramount Pictures
Preis: 15€

Film:
Dewey Finn (Jack Black) ist am Ende. Kurz vor einem Band Nachwuchswettbewerb wurde Finn nicht nur von der eigenen Band vor die Tür gesetzt, sondern auch sein Kumpel Ned Schneebly (Mike White), bzw. seine verlobte Patty (Sarah Silverman) drohen mit dem Rauswurf aus der Wohnung. Die Lösung lautet hier wie so oft: Frisches Geld muss her! Die Suche nach einer neuen Band scheitert zwar, doch irgendwann hat auch mal einer wie Dewey Glück, bzw. sorgt er selber für welches. Als er einen Anruf für Ned entgegennimmt, gibt er sich gleich auch für ihn aus und übernimmt einen Job als Aushilfslehrer an einer Elite Grundschule.

 

Da Dewey keine große Leuchte ist, weiß er erst mal nix mit den Kids anzufangen und haut sich auf dem Lehrstuhl aufs Ohr um auszunüchtern. Wie es nun weiter geht ist von der ersten Minute an vorhersehbar. Dewey freundet sich doch so langsam mit den Kids an und bringt ihnen den Rock näher. So wird nicht nur die Rockgeschichte aufgearbeitet, sondern auch gleich eine Band (natürlich ohne Wissen der Direktorin) gegründet, um doch noch am „Battle of the Bands“ teilnehmen zu können. Natürlich kommt es auch bald zu Problemen, da alles auffliegt. Letztendlich haben sich am Ende aber doch wieder alle lieb. Ein typischer Feel Good Familienfilm.

Leider hat der Film kleineres, oder für manch einen auch größeres Problem. Und dieses heißt Jack Black. Er passt ohne Frage perfekt in diese Rolle, doch reist er sie sich förmlich an sich. Sein Overacting kommt teils zu penetrant daher, bedient so ziemlich jedes Rockklischee und lässt den anderen Darstellern wenig Platz sich zu entfalten. Dabei hat man hier einen doch schon sehr guten Cast an Jungdarstellern zusammengesucht. Somit verspielt der Film leichtfertig seine Chancen und schafft es gerade so über den Durchschnitt. Dennoch gibt es einige Lichtblicke. Zum einen bekommt man viele Klassiker des Genre angespielt und zum anderen dürfen die Kids beim „Battle of the Bands“ einen kompletten und dabei sogar Ohrwurmtauglichen Song darbieten.

 

Bild:
Hier gibt es nichts großartiges zu meckern. Die Qualität ist auf gehobenen Niveau, aber noch weit entfernt von einem Referenzbild. Die Farben wurden recht natürlich abgemischt. Den Film durchzieht zwar ein Filmkorn, doch stört dieses nicht und unterstützt eher noch die Atmosphäre.

Ton:
Die deutsche Abmischung geht in Ordnung, ist aber kein Brüller. Wer des englischen mächtig ist, sollte daher zur dieser Tonspur wechseln, da es hier um einiges dynamischer zur Sache geht. Vor allem wenn der tolle Soundtrack einsetzt.

Extras:
Wendecover … that's all! Traurig, zumal die DVD einiges zu bieten hatte. 

 

FAZIT:
„School of Rock“ wäre ein richtig gelungenes Feel Good Movie für die ganze Familie, wenn da nicht das heftige Overacting von Jack Black wäre. Das Gezappel, Grimassengeschneide und rumgeturne nimmt den anderen förmlich den Platz zum Atmen. Ich mag ja eigentlich Jack Black, doch hier treibt er es mir dann doch zu bunt. Immerhin gibt es viele gelungene musikalische Zitate der Musikgeschichte.

Bild – 7/10
Ton – 7/10
Extras – 0,5/10
Film – 6/10

[Diese Blu-ray wurde uns freundlicherweise von Paramount Pictures zur Verfügung gestellt]

[Review verfasst von Shagy]

 

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