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Star Trek Into Darkness

Star Trek hatte nach zehn Filmen mächtig viel Staub angelegt und das Franchise lag etliche Jahre auf Eis. In Jahre 2009 nahm sich dann ein gewisser J. J. Abrams der Sache an und legte den Grundstein für einen Reboot der legendären Weltraumsaga. Durch den Kniff von Zeitreisen und parallelen Welten musste sich Abrams zudem an fast keine bekannten Mechanismen halten und konnte dadurch die Geschichte neu schreiben. Dies kam bei Kritikern genauso gut an, wie bei alt eingesessenen Trekkis und spülte ordentlich viel Kohle in die Kassen. Beste Voraussetzungen für den zweiten Teil.

Originaltitel: Star Trek Into Darkness
Regie: J. J. Abrams
Darsteller: Chris Pine, Zachary Quinto, Zoe Saldana, Karl Urban, Simon Pegg, Benedict Cumberbatch, John Cho
Laufzeit: 132:05min
FSK: 12
Ton: Dobly True HD 7.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel: Deutsch, Englisch
Regionalcode: A, B, C
Bildformat: 2,40:1 (1080p)
Produktion: 2013
Erschienen: 12.09.2013
Vertrieb: Paramount Pictures
Preis: 18€

Film:
Nachdem Kirk im ersten Teil erfolgreich Kapitän der Enterprise wurde, steht seine Karriere nun schon wieder am Abgrund. Grund dafür ist eine verpatzte Mission, bei der er sämtlich Regeln der Föderation gebrochen hat. Das er die Enterprise los ist, wird aber schnell zweitrangig, da ein hochrangiger Offizier namens John Harrison aus den eigenen Reihen für Unruhe sorgt und mit der Sprengung eines Gebäudes, bzw. einem folgenden Angriff einen Privatkrieg mit der Föderation anzettelt. Schnell sind also die Taten von Kirk wieder vergessen und er darf sich als Kapitän der Enterprise auf die Jagd nach dem Terroristen machen. Natürlich steckt noch mehr dahinter...

 

Eigentlich hätte J. J. Abrams einfach nur das "höher, weiter, schneller" Prinzip anwenden können, womit sicher auch die meisten kein Problem gehabt hätten. Aber während der Reboot ein lockeres Blockbuster Filmchen war, welches einfach nur unheimlich viel Spaß machte, ging man nun einen Schritt weiter und folgte dem "Trend", dass auch Helden theatralisch in die Kamera weinen können. Doch dank erstklassiger Schauspieler funktioniert der düstere Blick ins Innere der Figuren ausgesprochen gut. Besonders die Beziehung zwischen Kirk und Spock wird hier vorangetrieben. Allerdings fehlt am Ende doch noch die letzte Konsequenz wie z. B. bei "The Dark Knight", was aber dem Popcorn Aspekt geschuldet sein dürfte. Dennoch schade, da bereits im zweiten Teil der klassischen Star Trek Filme das Opfer erstaunlich und überraschend groß war.

Aber dennoch, gerade die Mischung aus spektakulären und vor allem bunten Actionszenen und ernsten Momenten machen den Film zu einem Blockbuster, welchen man ihn lange nicht mehr sah. Schon die Einführungssequenz legt gleich voll los, des Weiteren gibt es noch einen Sprung durchs All und einen spektakulären Absturz auf die Erde. Dabei ist die Action fast perfekt geschnitten und hervorragend inszeniert. Überhaupt sind die Sets, die vielen optischen Effekte (wie die Lens Flairs) sowie der richtig gute Score erste Sahne. Zum stimmigen Gesamtbild tragen auch die vielen Gags bei, welche immer wieder gekonnt eingestreut werden und den Film auflockern.

Aber was ist ein solcher Film ohne einen fiesen Gegenspieler? Ein Grund, warum der Reboot zwar unterhaltsam aber nicht gerade tiefgründig war, war dass der Bösewicht recht einfach gestrickt daher kam. Dies änderte man nun und fand in Benedikt Cumberbatch zudem den perfekten Darsteller. Seine Gründe ergeben Sinn und sein Handeln erscheint logisch. Leider wird das Ende des Filmes aber zu schnell eingeleitet und abgehandelt, was die Vorarbeit etwas zunichte macht. Nichtsdestotrotz überzeugt der Bösewicht auf fast ganzer Linie.

 

Bild:
Wow! Glatte 10/10 Punkten. Bis auf ein paar wenige schlecht fokussierte Shots, ist die Schärfe bei Totalen, wie Close Ups absolute Oberklasse. Den High Def Fan erwarten Unmengen an Details, was zusammen mit einem perfekten Kontrast und herrlichen Farben ein kaum mehr zu toppendes und vor Plastizität nur so strotzendes Bild ergibt. Die IMAX Szenen wurden übrigens gemattet, womit es keine Änderungen des Bildformates kommt.

Ton:
Auch hier erwarten den High Def Fan absolute Referenzwerte! Der Mix ist dynamisch und wartet mit einer wundervollen Feindetailwiedergabe auf. Immer wieder vernimmt man aus allen Richtungen differenzierte Geräusche, welche für eine exzellente Atmosphäre sorgen. Dazu gesellt sich eine der wohl besten Scores der letzten Jahre.

Extras:
Auf dieser normalen Edition, gibt es nur sechs kurze Features, welche ein wenig auf die Produktion eingehen. Diese Features bestehen aus einem Making Of der Anfangssequenz, dem Angriff auf die Sternenflotte, den Klingonischen Planeten, den Bösewicht, die Schiff zu Schiff Sequenz und dem Angriff auf die Erde. Alles in allem zwar recht kurz, aber dennoch informativ. Natürlich gibt es wieder ein Wendecover.

 

FAZIT:
"Star Trek Into Darkness" ist der von mir erhoffte Sprung nach vorne und kombiniert ernste Momente mit brachialer Action und gekonnt gestreuter Leichtigkeit. Ein Blockbuster wie er im Buche steht, wenngleich noch ein wenig Luft nach oben ist. Diese wird dann hoffentlich beim nächsten Ausflug in die unendlichen Weiten noch dünner. Man darf gespannt sein und hoffen, dass zum 40. Jubiläum im Jahre 2016 der nächste Teil folgt.

Bild – 10/10 
Ton –10/10
Extras – 7/10
Film – 9,5/10

[Diese Blu-ray wurde uns freundlicherweise von Paramount Pictures zur Verfügung gestellt]

[Review verfasst von Shagy]

Diskutiert darüber im Forum.

Star Trek

 

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