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Fantastic Four - Fant4stic + Gewinnspiel

Die beiden Verfilmungen aus dem Jahre 2005 und 2007 sind sicher keine Meisterwerke, doch waren mit ein paar Bierchen ganz lustig anzuschauen. Wirklich erfolgreich waren die Filme jedoch nicht, weshalb man das Franchise auf Eis legte. Da Reboots aber groß im Kommen sind, holte man die fantastischen Vier wieder aus der Schublade und brachte sie mit neuer Ausrichtung zurück ins Kino. Dabei ging man weg von den kunterbunten Vorgängern und setzte auf ein ernstes und düsteres Setting. Zudem hält man sich dieses Mal nicht an die Original Story.

Originaltitel: Fantastic Four
Regie: Josh Tank
Darsteller: Kate Mara, Miles Teller, Toby Kebbell, Michael B. Jordan, Jamie Bell, Jodi Lyn, Brockton Tim, Blake Nelson
Laufzeit: 100
FSK: 12
Ton: dts-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel: deutsche UT für Hörgeschädigte
Regionalcode: B
Bildformat: 2,39:1 (1080p)
Produktion: 2015
Erschienen: 10.12.2015
Vertrieb: Constantin Film
Preis: 15€

Film:
Reed Richards ist im Kindesalter bereits ein kleines Genie und bastelt sich in der Garage der Eltern einen Teleporter im Miniaturformat. Ein paar Jahre später tritt er mit einer verbesserten Version zusammen mit seinem Kumpel Ben Grimm bei einem Schülerwettbewerb auf und wird dort prompt vom Wissenschaftler Dr. Franklin Storm entdeckt und in seine Institution für hochbegabte Kinder eingeladen. Dort ist man indes schon etwas weiter und weiß, dass die teleportierten Dinge nicht irgendwo auf der Erde, sondern in einer anderen Dimension landen. Mit dem nun geballten Wissen von Reed und seinen Kollegen Victor van Doom und Sue Storm bauen sie nun zusammen mit Johnny Storm eine größere Version des Quantum Gate, womit sich auch Lebewesen teleportieren lassen. Nun stellt sich nur noch die Frage, wer das Teil zu erst nutzen darf. Die NASA, die Army oder man selbst …

 

Das ganze wird wie eingangs erwähnt recht ernst inszeniert und man lässt sich sehr viel Zeit für die Einführung der Charaktere. Dabei sind die Vorrausetzungen ziemlich gut. Zum einen setzt man auf starken Nachwuchs wie Miles Teller (“Whiplash”), Michael B. Jordan (“Creed”) und Jamie Bell (“Billy Elliot”) und zum anderen auf einen Regisseur, der mit dem Film “Chronicle – Wozu bist du fähig?” bereits gezeigt hat, wie man mit Jugendlichen umgeht, wenn diese Superkräfte bekommen. Leider verhaspelt sich der Film in der Mitte zunehmend und es kommt immer wieder zu gröberen Schnitzern. So fühlt sich Reed zwar schuldig und begibt sich ins Exil, doch wird der Konflikt innerhalb von einer Szene abgehandelt. Auch das Ben als The Thing im Auftrag der Army fröhlich durch die Welt stampft und Leute um die Ecke bringt, scheint ihn nicht wirklich seelisch mitzunehmen und das Aufeinandertreffen mit Reed entpuppt sich als schlecht inszeniert. Warum Sue ebenfalls Kräfte bekommt, bleibt ungeklärt und warum Doom in seinem 20-minütigen Auftritt die Welt vernichten will ist ebenfalls nicht ganz schlüssig. Das zerplatzen der Köpfe wirkt auch ziemlich unnötig und passt nicht. Hinzu kommt, dass die Kräfte zu selten zum Einsatz kommen.

Auf der anderen Seiten gibt es auch immer wieder Szenen, welche das Potential des Filmes zeigen. Besonders hervorzuheben ist die Szene der Rückkehr aus der fremden Dimension, wo Reed mit ansehen muss, wie seine Freunde leiden. Auch das Design des Filmes ist recht stimmig, wenngleich dies nicht für das Aussehen von Dr. Doom gilt. Sehr schön ist auch der tolle Soundtrack aus der Feder von Philip Glass, der dem Film ein schönes Ambiente verleiht.

 

Bild:
Was sofort auffällt ist, dass das Bild verhältnismäßig dunkel daherkommt und wohl das düstere Setting unterstützen soll. Dennoch verschwindet nichts im schwarzen Sumpf. Auch die Farben unterstützen den Look und sind recht monoton gehalten. Sehr gut dabei ist die Schärfe, welche viele tolle Details aufzeigt. Wenige Effektaufnahmen fallen aber selten ein wenig ab, was aber nicht weiter stört.

Ton:
Die Balance ist hier leider nicht ganz ausgewogen und vor allem die Dialoge sind teilweise etwas zu leise abgemischt. Auf der anderen Seite gibt es viele Szenen, wo der Ton Punkten kann. Vor allem, wenn die Quantum Gates verschiedener Bauarten aktiviert werden geht’s rund und die Nachbarn werden sich freuen. Nur beim Showdown ist es dann doch etwas zu viel des Guten und man muss den Sub etwas nachregeln.

Bonus:
Hier findet man neben einem für Marketingzwecke zusammengeschusterten Making Of noch vier längere Features, zehn “Promo”- Interviews und ein paar Trailer. Bei den vier ausführlichen Features gibt es Einblicke in die Superkräfte, die Quantum Gates werden näher beleuchtet, genauso wie die Filmmusik aus der Feder von Marco Beltrami und Philip Glass. Abschließend geht man noch auf das Design der anderen Dimension ein. Alles in allem befinden sich über 90 Minuten an Extras auf der Disc. Zudem gibt es ein Wendecover und ein kleines Booklet mit Infos.

 

FAZIT:
Nach all den vernichtenden Kritiken waren meine Erwartungen sehr gering, doch wurde ich letztendlich doch positiv überrascht. Wer hier ohne Vorurteile an den Reboot zu “Fantastic Four - Fant4stic” geht, muss sich zumindest nicht über die verlorene Zeit aufregen. Der Film ist sicher kein Meisterwerk und hat viele Macken, doch so schlecht, wie er durch die Fachpresse gemacht wurde, ist er bei weitem nicht. Da gibt es noch ganz andere Rohrkrepierer. Die ersten 40 Minuten sind sogar ganz gut, doch hetzt der Film danach zu schnell zum Schluss und hakt vieles einfach nur ab. Darunter leidet vor allem die Charakterentwicklung, wodurch die Charaktere sehr Klischeebehaftet daherkommen. Da der Film ernst und düster daherkommen will, passt diese schnelle Abhandlung daher nicht wirklich. Ob dies nur am schlechten Cut liegt (Regisseur Josh Tank hatte sich darüber öffentlich ja ziemlich aufgeregt) oder das Problem vieler Kleinigkeiten ist, kann wohl nicht mehr nachvollzogen werden. Technisch ist die Blu-ray auf einem hohem Niveau und gibt keinen großen Anlass zur Kritik. 

Bild - 8,5/10
Ton - 8,5/10
Bonus - 6/10
Film – 5/10

[Diese Blu-ray wurde uns freundlicherweise von Constantin Film zur Verfügung gestellt] 

[Review verfasst von Shagy]

Diskutiert darüber im Forum.




Fantastic Four

Fantastic Four – Rise of the silver surfer

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Gewinnspiel

Dank Constantin Film, ist es uns möglich einen kleinen Kracher an euch zu verlosen. Wie bereits angekündigt, habt ihr hier die Gelegenheit eine detaillierte Nachbildung des Quantum Gate zu gewinnen. Diese ist auf sage und schreibe nur 370 Stück limitiert. Alles, was ihr tun müsst ist die Frage richtig zu beantworten und mit ein bisschen Glück, wird das Quantum Gate bei euch in der Vitrine stehen. Dazu gibt es natürlich noch den Film auf Blu-ray.

1. In welchem Jahr erschien die erste Comic Ausgabe der Fantastic Four?

2. Wie oft wird das Quantum Gate oben im Review erwähnt?

Schickt die, hoffentlich richtigen, Antworten per PM an unseren Redakteur Shagy. User mit mindestens 212 Beiträgen (dies ist die Nummer der Limitierung) erhalten ein zweites Los.

Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen und Mitarbeiter dieser wunderschönen Seite und dürfen ebenfalls nicht teilnehmen. Der Gewinner wird schließlich auf der Seite OnPSX.de bekannt gegeben.

Einsendeschluss ist der 17.12.2015

         

 

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