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Star Wars – Das Erwachen der Macht (Kino Review)

Wir haben den den 7. Teil der epischen Saga nun gesehen und werden hier ganz frei unsere Meinung äußern. Wer das neue Abenteuer aus dem Star Wars Universum noch immer Unvoreingenommen sehen möchte – folgender Hinweis – sofort wieder zurück oder die Seite schließen. Es sind SPOILER vorhanden, auch wenn explizite Handlungsstränge nicht erwähnt werden – ERST den Film schauen. Dann wiederkommen.

Was Volbeat667 über den Film denkt …

Ich war heute Nacht in der Premiere des Films und hatte eigentlich vor, direkt etwas dazu zu schreiben. Die Eindrücke waren aber für mich so massiv, das ich erst einmal ein bisschen Schlafen musste um das ganze klar und nüchtern hier zu formulieren. Ich werde hier NICHTS spoilern also könnt ihr ohne Angst weiterlesen.

 

Zuerst einmal, ich habe meine Erwartungen ziemlich zurück gehalten was dem ganzen sicher ganz gut getan hat. Selten, ach was sag ich, NIE hatte ich so ein breites grinsen im Gesicht während ich im Kino saß. Ich bin ein riesen Star Wars Fan und wurde mehr als zufrieden gestellt. Abrams schafft es in über 2 Stunden Fan Service pur abzuliefern. Er hatte es aber auch schwer und daher ist das Resultat mehr als gut. Meisterwerke wie Episode IV-VI zu wiederholen kann und darf nicht das Ziel sein. Wie auch? Egal was er getan hätte, man hätte immer etwas gefunden, dass einen stört. Versteht mich nicht falsch, Episode VII ist weit davon entfernt ein Meisterwerk zu sein, aber verdammt, als Star Wars Fan kann einen dieser Film nicht kalt lassen bzw. kann man ihn nicht als schlecht betiteln. Die größte Herausforderung war das integrieren der neuen Charaktere und dies ist durchaus gelungen. Egal wen man da heraus nimmt, keiner der neuen Protagonisten macht den Eindruck, als wären sie nicht passend oder plump hineingepresst worden. Man muss auch immer im Hinterkopf haben, dass es sich hier um den Auftakt einer neuen Trilogie handelt. Die ein oder andere Szene war vielleicht nicht wirklich stark oder vielleicht hinterfragungswürdig aber ok. Wie gesagt, Episode VII dient als Auftakt zu einer neuen Trilogie. Daher einfach mal die vielen Fragen, die möglicherweise aufgeworfen werden, akzeptieren und sich auf die Fortsetzungen freuen. Wäre ja aber auch zu blöd, wenn man jetzt schon alles geklärt hätte. Zum Inhalt kann man weiter hinzufügen, dass alles dabei ist was man braucht. Coole Weltraumszenen, Bodenkämpfe, Lichtschwerter und und und. Der Film hatte viele starke Momente und wird auch den ein oder anderen sicher schockieren. Mich persönlich hat der Film überzeugt und ich werde sicher noch einmal (oder 2, 3, 4, 5 mal) das Kino besuchen. Eine starke 8,5/10! Man muss ja Raum nach oben lassen

Was krazzo über den Film denkt … 

Wie fängt man am besten an. Schwierig. Mein ganzes Leben habe ich auf eine Fortsetzung gewartet und dann sitzt du plötzlich im Kino, schaust mit einem Auge auf die schon laufenden Trailer und Werbefilme – und wartest. Mit einer seltsamen Ruhe, die dir durch Yoda, Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn gelehrt wurde. Machst dir deine Gedanken und träumst von den nächsten 135 Minuten. Irgendwie so habe ich den Tag überstanden. Mit gelegentlich auftretenden Blutdruck- und Puls-spitzen.

 

Der 7. Teil der Saga war ein wahrer Genuss für mich. Wirklich. Ich habe im Kinosessel gesessen und war glücklich. Über die irrsinnig guten Bilder, diese gigantisch weiten Aufnahmen und der wunderbar herrliche Detailgrad. Marksman-H Combat Remote. Dejarik-Holospiel. Defekter Motivator. Und noch mehr. J. J. Abrams, ich danke dir. Dafür, das du Han Solo, Leia Organa, Luke Skywalker, Chewbacca, C-3PO und R2-D2 mit dem richtigen Maß an Einsatz in die Geschichte eingebaut hast. Dafür, das die neuen Charaktere nicht wie billige oder schlechte Kopien daherkommen und einfach die Helden meiner Kindheit/Jugend/undauchjetztnoch ersetzen. Dafür, das du diesen Spagat gewagt hast und er dir gelungen ist. Denn das ist er. Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht, ist der Beginn einer „neuen“ Trilogie und startet mit einem famosen Feuerwerk.

Natürlich bleiben Fragen offen und manchmal hätte ich mir den ein oder anderen Witz weniger gewünscht. Und auch die Starkiller-Basis fällt dem Modernen „größer, weiter, mehr“ zum Opfer – aber und das bei aller Nüchternheit – ich meckere da auf ganz hohem Niveau. Star Wars ist zurück auf der Leinwand und das fühlt sich auch Stunden danach noch verdammt gut an.

Und man muss sich mal vor Augen halten. Du sitzt da im Sessel. Wartest dein ganzen Leben auf eine Fortsetzung und dann geht es los. Bist dabei. Lachst. Fieberst mit. Freust dich und dir wird warm um’s Herz. Danke.

Was AngelVsMadmen über den Film denkt …

Statt euch auch noch meine Meinung in möglichst wenigen Worten verständlich zu machen, möchte ich diesen Star Wars Artikel der Person hinter Episode VII widmen. Dem Produzenten, Regisseur und Drehbuchautor J. J. Abrams.

Die Meisten werden nur seine letzten Filme vor Star Wars kennen, die beiden Reboots zur anderen Sci-Fi Größe Star Trek. Aber zu seinen beliebtesten Werken zählen die Serien Lost, Alias und Fringe. Etwas umstritten sind einige seiner größeren Filme wie Mission Impossible III, Cloverfield oder Super 8.

 

Man sieht schnell einerseits bedient sich JJ Abrams oft bestehender Konzepte wie Mystery, Monsterfilm, oder Modernem Agentenfilm. Auch wirken sie nicht immer 100% durchdacht. Logiklöcher sind da oft noch das kleinere Problem, über das Ende von Lost streiten die Fans z.B. noch immer.

Alle seine Werke haben aber eines gemein: selbst wenn sie nur als „modernes Remakes“ beginnen und sich brav bei Erfolgsrezepten bedienen, ist sein Bemühen etwas anderes zu schaffen, etwas das er sich damals bei diesen Serien und Filmen gewünscht hätte unverkennbar. Ein Captain Kirk ist nicht immer der Strahlemann den Roddenberry damals geschaffen hat, Olivia Dunham ist eine deutlich taffere & intelligentere Frau als Dana Scully und sein Ethan Hunt hat Selbstzweifel und zeigt erstmals richtige Angst.

Das trifft auch auf seine Arbeit bei Episode VII zu: Er bedient sich großzügig vor allem bei „A New Hope“, stellenweise sogar recht plump. Stellenweise wirkt der Humor auch eine Stufe zuviel (wobei ich bei fast jedem Joke lachen musste, passiert mir nicht gerade oft). Und manchmal sind Figuren nur da zwecks ihrer Einführung. ABER das ist der erste Film seit Return of the Jedi bei dem ich stellenweise wieder das alte Kribbeln verspürte, wo ich nach manchen Szenen dachte „YESSS!“ und wo ich mir nach dem Abspann dachte „Hey! Will mehr! Jetzt, SOFORT!!!!“ Wenn diese Stolpersteine alles sind was der neuen Trilogie im Wege liegt, gerne!

Und Hand aufs Herz, A New Hope war auch nicht mehr als der EINSTIEG in diese fantastische Trilogie. Ich sehe mir ihn immer wieder mal gerne an, mir ist aber bewusste dass ich Star Wars wegen Episode V & VI liebe.

 

[ verfasst von den Pixeltypen Volbeat667, krazzo und AngelVsMadmen | www.pixeltyp.de ]

Diskutiert darüber im Forum.

 

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