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OnPSX Das war unser Spielejahr 2023

Wie schon die Jahre zuvor, werfen wir auch 2023 einen Blick auf das Spielejahr zurück. In diesem Special gewährt das Team einen exklusiven Einblick in die persönlichen Tops und Flops der jeweiligen Mitglieder. Lasst uns auch gerne wissen wie euer Rückblick aussehen würde.

Top 3: Pistol Whip

Pistol Whip dürfte eines der ersten PlayStation VR2 Spiele sein, die ich ausprobiert habe und direkt bin ich hängen geblieben. Bislang kommt kein anderes VR Spiel an Pistol Whip heran. Der geile Soundtrack gepaart mit dem grandiosen Gameplay, was stark von der neuen Hardware profitiert, macht einfach unheimlich Spaß. Es ist vor allem auch ein gutes Spiel um Neulinge in die VR-Welt zu führen, weil das Spielprinzip so simpel ist. Wer sich schon immer mal wie John Wick fühlen wollte, wird wohl nie näher ran kommen als mit Pistol Whip.

Top 2: Marvel's Spider-Man 2

Zwei Jahre mussten wir auf Marvel's Spider-Man 2 von Insomniac Games warten, aber die Warterei hat sich gelohnt. Insomniac hat ein echtes Brett abgeliefert und gezeigt warum Next Gen only Titel bitter nötig sind. Es geht dabei nicht nur um die Grafik, die deutlich besser ist, sondern auch ums Gameplay. Insbesondere die Fortbewegung hat man perfektioniert und in wohl keinem anderen Open World Spiel macht es so viel Spaß einfach von A nach B zu gehen. Dabei gibt es eine Schnellreisefunktion, die euch quasi sofort an einen anderen Ort teleportiert. Aber wer beraubt sich schon freiwillig dem Spielspaß? Ansonsten stimmt auch einfach alles. Die Story ist spannend inszeniert und bietet für Comic-Fans genug Easter Eggs und mir persönlich hat vor allem die relativ kurze Spielzeit gefallen. Anders als viele anderen Open World Spiele wird Marvel's Spider-Man 2 nicht mit unzähligen Quests und Collectibles gestreckt. Nach 25 Stunden kann man bereits Platin haben und das reicht auch vollkommen aus. Hoffentlich bekommen wir in Zukunft wieder eine größere Erweiterung zum Spiel.

Top 1: Diablo IV

Seien wir ehrlich, der Release von Diablo IV lief nicht unbedingt super ab. Zwar erschien das Spiel ohne großen Bugs oder ein komplettes Fiasko wie beim Diablo 3 Release. Aber dafür war der Endgame Content unbefriedigend und das Balancing stimmte absolut noch nicht. Mit der ersten Season wurde es nicht unbedingt besser, es wurde sogar noch schlimmer. Man wurde das Gefühl nicht los das die Entwickler von Blizzard den Spielern vorschreiben wollten, wie das Spiel zu spielen sei. Leider machte das einfach keinen Spaß und so gab es zurecht viel Kritik. Mit Season 2 hat Blizzard aber endlich angefangen auf die Spieler zu hören und plötzlich haben wir ein tolles Spiel. Es ist noch nicht alles perfekt, aber das Spiel macht endlich Spaß und fühlt sich nicht wie Arbeit an. Mittlerweile stehen bei mir fast 150 Stunden auf der Uhr, das meiste davon wurde in Season 2 gespielt und so kann es nur Diablo IV für mich auf Platz 1 geben. Ich freue mich auch schon auf weitere Seasons und ein paar angekündigte Veränderungen, die gut klingen.

Flop 3: Forspoken

Als man damals Project Athia exklusiv für die PlayStation 5 ankündigte, gab es noch viel Vorfreude bei den Spielern. Mit dem Release machte die Vorfreude aber großer Enttäuschung Platz, denn Forspoken konnte die Erwartungen keinesfalls einhalten. Zwar ist es kein komplett schlechtes Spiel, wie z.B. Der Herr der Ringe: Gollum. Aber letztlich ist das Gameplay auf Dauer einfach nicht spaßig, die offene Welt einfach leer und langweilig und die Geschichte zum Teil eher zum fremdschämen. Wenn man das Spiel auslässt, hat man wirklich gar nichts verpasst.

Flop 2: PlayStation VR2

Auf Platz 2 schafft es kein Spiel, sondern Hardware und ich rede von PlayStation VR2. Dabei geht es gar nicht um das Gerät selbst. Das ist für den Preis technisch hervorragend und ein Quantensprung verglichen zum Vorgänger. Leider scheint Sony noch nicht mitbekommen zu haben das PlayStation VR2 mittlerweile im Handel erhältlich ist. Denn bis auf Horizon: Call of the Mountain gibt es keine Spiele von Sony und auch keine wurden angekündigt. Ich bekomme harte PlayStation Vita Vibes, die von Sony irgendwann auch einfach fallen gelassen wurde. Bei PlayStation VR2 scheint das schon zu Beginn der Fall zu sein. Immerhin unterstützen die 3rd Parties das Gerät noch recht gut, wobei da auch sehr viel Shovelware dabei ist. Die Highlights von PlayStation VR2 kommen meist auch als Port vom Vorgänger oder einem anderen Headset. Wirklich neue Spiele die für Aufsehen sorgen, wie z.B. ein Pistol Whip oder Beat Saber, gibt es quasi gar nicht mehr. Hinzu kommt auch das es immer noch viel Arbeit ist das Gerät aufzubauen. Man braucht zwar weniger Kabel, aber wenn man das volle Potenzial abrufen will, darf man sein halbes Wohnzimmer umstellen. Nicht jeder hat einfach so eine 2x2m Fläche frei. So hat man das Gefühl das Virtual Reality bereits seinen Höhepunkt hinter sich hat und mich würde es überhaupt nicht überraschen, wenn wir kein PlayStation VR3 Headset sehen werden.

Flop 1: PlayStation Portal

Nintendos Switch gehört zu den erfolgreichsten Konsolen aller Zeiten und natürlich wollen viele Hersteller auch etwas vom Kuchen haben. Das SteamDeck läuft zum Beispiel sehr erfolgreich. Auch Sony hatte mal Handhelds im Programm, die mit der PlayStation Vita gestorben sind. PlayStation Portal ist nun ein Versuch ebenfalls einen Fuß im portablen Gaming-Bereich zu fassen, aber der Versuch ist so dilettantisch, das man schon hoffen muss das sie keinen Erfolg damit haben. Das Gerät bietet nichts was nicht auch ein x-beliebiges Smartphone erledigen kann, weil es NUR Remote Play unterstützt. Aus irgendeinem Grund unterstützt man aber kein Streaming von Spielen aus der Cloud und obwohl das Gerät brauchbare Hardware hat, gibt es nicht mal einen Browser oder ähnliches um zum Beispiel Netflix zu schauen. Selbst die Wii U von 2012 bot eine Art Remote Play ohne Lag. Das ganze Gerät wirkt einfach nicht durchdacht und nur wie ein billiger Cash-Grab. Während die PlayStation 4 und PlayStation 5 intelligente Lösungen für zahlreiche Dinge besitzen und man eine Handschrift dank Mark Cerny erkennt, fehlt das bei der PlayStation Portal komplett. Mir graut es schon ein bisschen vor der kommenden PlayStation 5 Pro, die hoffentlich mit etwas mehr Sinn und Verstand designed wird.

Top 3: Cyberpunk 2077: Phantom Liberty

 

Eigentlich würde an dieser Stelle bei mir „The Crew: Motorfest“ auftauchen. Das Open World Rennspiel ist eine deutliche Verbesserung gegenüber den beiden Vorgängern und macht nach wie vor Laune. Auch dank der wöchentlichen Herausforderungen nehme ich immer wieder mal gerne auf dem Fahrersitz Platz. Vorausgesetzt, ich komme überhaupt ins Spiel, denn nach wie vor habe ich teils extreme Probleme den Titel zum Laufen zu bringen. Deshalb steht hier auch ein gänzlich anderes Abenteuer: Die Erweiterung „Phantom Liberty“ spendiert dem Cyberpunk 2077 Universum ein ganz neues Spielerlebnis. Auch wenn es in meinen Augen nicht ganz an die Klasse der Hauptgeschichte heranreichen kann. Dafür wirkt der Geheimagenten-Plot einfach etwas zu steif und aufgesetzt. Neben einer neuen Story gibt es auch noch zahlreiche andere Verbesserungen, die auch das Grundspiel betreffen, weshalb das Gesamtpaket dann doch wieder an die Konsole fesseln kann.

Top 2: Final Fantasy XVI

Für mich war es das Sommer Highlight – auch wenn es am Ende nicht der ganze große Wurf für Square Enix geworden ist, so macht das Abenteuer doch eine Menge Spaß! Nicht zu Letzt auch dank der genialen deutschen Synchronisation, die dem ganzen regelrechtes Kinoflair verleiht und auch eine ganze Latte besser als die englische Version ist. Doch auch sonst ist die Atmosphäre äußerst gelungen und das actionreiche Kampfsystem geht ebenfalls gut von der Hand, ohne zu komplex zu werden. Dazu überdehnt das Abenteuer nicht die Geduld des Spielers, sprich die Spiellänge stimmt, es gibt auch nicht allzu viele Nebenquests und der Titel verfügt über ein hohes Maß an Feintuning: Bei meinem Spieldurchlauf hatte ich keinerlei Abstürze oder Bugs – davon träumen die meisten Entwickler nur! Alles in allem ein sehr guter „Final Fantasy“ Teil und ich empfehle jedem, zumindest jetzt mal einen Blick zu riskieren. Nach dem Sommer ist das auch die perfekte Unterhaltung für die kalte Jahreszeit!

Top 1: PowerWash Simulator

Ich muss zugeben, ich bin selbst ein wenig überrascht: Den Titel wollte ich zwar immer mal ausprobieren, kam aber schlichtweg nicht dazu – meine langsame Internetgeschwindigkeit und der wenige Platz auf den beiden SSDs haben das Problem nur noch verschärft. Doch mit dem Dezember-PS Plus Essentials Aufgebot, sprang das Spiel mir wieder ins Bewusstsein und siehe da, war für ein unterhaltsames Konzept. Im Grunde säubert man Häuser und Fahrzeuge mit einem Kärcher-artigen Reinigungsgerät. Dabei verdient man Geld, das man in bessere Ausrüstung investieren kann. Etappenziele sind ebenso vordefiniert, wie hilfreiche Anzeigen für den Grad der Verschmutzung. On top kann man den Titel alleine oder zu zweit spielen – auch gibt es reichlich Aufgaben, Herausforderungen und mittlerweile drei kostenlose DLCs – einer sogar mit Final Fantasy VII Sachen. Kurzum, es spielt sich gut, der Cartoon-Look passt und es gibt keinerlei Gewalt. Vielleicht sollte der eine oder andere Irre aka Diktator auch mal eine Runde mit dem Hochdruckreiniger rumspritzen, bevor er den nächsten Krieg vom Zaun bricht – dann wäre die Welt auch ein wesentlich besserer Ort!

Flop 3: Diablo IV

Zurück zu alter Stärke? Ja könnte man meinen – der grafische Stil wurde wieder düsterer und es gab eine Abkehr vom (übertrieben) bunten Comiclook, aber sonst? Die Geschichte präsentiert sich eher anstrengend und das Leveln verkam alsbald zu einem zweiten Job. Mittlerweile wurde zwar vieles geändert und behoben, aber mein Eindruck zu Release war der: Egal wie stark der Spielcharakter ist, wirklich übermächtig hat man sich nie gefühlt. Dementsprechend konnte man sich auch nicht schnell durch ein paar Aufträge schnetzeln. Zudem war der ganze Open World Bloat für meinen Geschmack einfach zu viel des Guten. Da rocke ich doch lieber mal wieder eine Runde „Diablo III“. Weitere Spiele, die mich dieses Jahr enttäuscht haben: „Star Wars: Jedi Survivor“ (Hat Respawn wirklich nichts aus den Fehlern des Vorgängers gelernt?) und „Season: A Letter to the Future“ (So langweilig…).

Flop 2: Microsoft kauft alle Publisher auf

Wenn sich das mal nicht (für Sony) rächt – nachdem der Xbox-Hersteller bereits Bethesda mit seinen ganzen Marken wie „Fallout“, „Elder Scrolls“ und „Doom“ einverleibt hat, folgte dieses Jahr nach langen Verhandlungen der „Call of Duty“ Publisher Activision inkl. Blizzard Entertainment. Irgendwie ist das auch schon ein wenig witzig, dass nun die (ehemaligen) PlayStation Maskottchen Crash Bandicoot & Spyro dem amerikanischen Konkurrenten gehören. Langfristig werden Sony dadurch aber wichtige Titel fehlen. Auch weil es keine Studios waren, sondern komplette Publisher mit einem immensen Back-Katalog. Und was macht Sony? Die kaufen sich „Destiny“ Macher Bungie Entertainment, die ihre Spiele sowieso auf alle Plattformen klatschen oder bringen optionale Hardware raus, die entweder zu teuer oder zu enttäuschend (oder beides) ist.

Flop 1: PlayStation VR2, PlayStation Portal & Sony's Strategie

Was zeichnet eine PlayStation aus? Spiele, die man so nicht auf anderen Plattformen erleben kann. Doch irgendwie verkommt die PlayStation Plattform immer mehr zu einem zweiten Steam-Ramschladen. Neben ein paar Perlen, befindet sich mittlerweile so viel Schrott im Store, das man kaum noch die guten Indie-Titel findet. Qualitätssicherung scheint es auch keine mehr zu geben, quasi alles darf als Early Access veröffentlicht werden. Exklusivtitel gibt es nur noch ganz wenige – noch weniger stammen dabei von Sony selbst. Die enthüllten im Sommer lieber ein Live Service Game nach dem anderen. Vielleicht zu viel des Guten, wenn man bedenkt, wie wenig eigene Spiele überhaupt noch veröffentlicht werden? Passend dazu gesellt sich die verfehlte Peripherie-Strategie. Die PlayStation VR2 Brille ist viel zu teuer und kann auch nur Minispiele. Warum ist denn das Eyetoy damals so ein Erfolg geworden? Mit Sicherheit nicht, weil es so viel wie eine PlayStation 5 gekostet hat! Ähnlich nutzlos ist das Android-Tablet PlayStation Portal – ein reines WiFi Streaming Device mit angeklatschten Controller. Warum gibt es nicht die Controller Hülle und man klemmt sein Handy / Tablet selbst ein? Oder wenn dann einen richtigen Handheld, ohne das die PS5 permanent im Hintergrund läuft und die Stromrechnung nach oben treibt? Zudem verliert Sony mit den PlayStation Konsolen seine Daseinsberechtigung mit den ganzen PC Portierungen! Wenn ich die paar exklusiven Sachen auch woanders spielen kann, wozu brauch ich dann noch eine PlayStation Konsole? Oder ein teures PlayStation Plus Abo?

Top 3: Marvel's Spider-Man 2

Insomniac Games hat genau da weiter gemacht wo sie mit Spider-Man Miles Morales aufgehört haben. Ein in allem besserer Nachfolger abgeliefert, mit einer toll inszenierten Geschichte, dem nach wie vor grandiosen Kampfsystem und der wirklich gut gelungenen Spielwelt. Über die Grafik und den Sound brauche ich keine großen Worte verlieren, das ist typisch die hohe Insomniac Games Qualität. Wer an den Vorgängern schon große Freude hatte, der kann hier bedenkenlos zugreifen und wird wieder sehr viel Spaß mit der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft in Manhattan haben.

Top 2: Lies of P

Mit Soulslike ist das ja immer so eine Sache. Es gibt inzwischen so viele davon, dass man schnell den Überblick verlieren kann. Viele davon sind auch meiner Meinung nach nicht wirklich brauchbar bzw. hinterlassen keine Duftmarke. Entweder wird sich zu sehr am Original drangehalten ohne etwas Eigenes zu schaffen, was eine Identität hat oder sie sind Qualität nicht überzeugend. Sei es die präzise Steuerung, das konsequente Artdesign, die Spielwelt und so weiter und so fort. Aber was die Entwickler hier mit Lies of P auf den Markt rausgehauen haben, hat mich komplett erwischt. Die Demo im Sommer hat schon gezeigt, was wir da für eine Perle bekommen werden. Am Ende hat das fertige Spiel diesen Eindruck mehr als nur bestätigt. Überragende Atmosphäre, die sich vor From Software's Spielen nicht verstecken muss, tolle Bosskämpfe, die es richtig in sich haben, das Charaktermanagment mit interessanten Fähigkeiten und verschiedenen Builds. Der Erfolg gibt ihnen auch Recht, das Spiel hat sich über 1 Millionen Mal schon verkauft und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Unterstützung seitens der Entwickler ist auch da, so wurde schon ein DLC angekündigt und ein zweiter Teil ist sicher in der Mache. Gerne mehr von solchen Soulslike!

Top 1: Like A Dragon Gaiden The Man Who Erased His Name

Selbst als Yakuza Fan bin ich mittlerweile übersättig von den vielen Ablegern die wir in den letzten Monaten und Jahren bekommen haben. Ich komme schon kaum hinterher, die Titel ausgiebig spielen zu können. Allerdings muss ich sagen, das bei der Ankündigung von Like A Dragon Gaiden ich schnell angetan vom Spiel war, weil Sega diesmal ein kleineres Kompaktes Spiel abliefern wollte. Diesen Weg hat ja Sony bei eigenen Spielen auch eingeschlagen, siehe Miles Morales und Lost Legacy. Heutzutage sind Spiel voll mit Inhalten, die uns nicht nur über Tage, sondern Wochen und Monate beschäftigen sollen. Wie soll man das alles mit dem eigenen Leben, Arbeit, Beziehung und so weiter unter einem Hut bekommen? Nun, hier hat SEGA bzw. RGG als Studio von Anfang bis Ende komplett abgeliefert. Einfach alles hat gepasst, es war nicht zu viel oder zu wenig. Ich war bis zum Schluss gespannt, wie diese packende Geschichte endet. Was war das bitte für ein Ende...? Großartig. Spiel des Jahres 2023.

Flop 3: PlayStation Portal

Da möchte ich mich Kollege crack-king anschließen. Er hat es wunderbar auf den Punkt gebracht. Wirklich traurig, was Sony hier abgeliefert hat. Bei der Ankündigung war schon klar in welch verlorene Richtung es geht und das ist am Ende auch eingetroffen. Derweil warte ich immer noch auf eine PlayStation Portable 2....

Flop 2: Forspoken

Hier habe ich mich Anfang des Jahres schon ausgelassen. Das Entwickler Team bei Square Enix hat viel Potenzial liegen lassen. So ist die Grundidee mit dem Magie Kampf- und Parkour System zwar originell und durchaus spaßig aber vollends geht die Formel in der leeren, völlig seelenlosen Spielwelt nicht auf. Generische Aufgaben die, die Spielzeit unnötig in die Länge ziehen und überhaupt nicht wirklich zum Spielspaß beitragen. Auch kann die Hauptgeschichte des Spiels nicht überzeugen. Voller Klischees, keinen Spannungsbogen, kein motivierendes Ziel. Ich war schlicht gelangweilt und war froh als es vorbei war.

Flop 1: Call of Duty Modern Warfare III

ONPSX Review

Im Test habe ich schon alles niedergeschrieben, was mich nahezu fassungslos zurück gelassen hat. Das ist ein unheimliches schwaches Call of Duty im Gesamtpaket. Obwohl ich im Mehrspieler Modus meinen Spaß hatte, so ist die Kampagne und der Zombie Modus eine schwere Enttäuschung. Es fühlt sich alles andere als rund an und nicht nur, dass es nachweislich in relativ kurzer Zeit zusammengeschustert wurde, so hätte man sich die Veröffentlichung gleich sparen können. Das soll am Ende des Tages ein Vollpreisspiel sein! Als Erweiterung für Call of Duty Modern Warfare 2 zum Preis von 30-40€ wäre es irgendwo noch vertretbar gewesen. Das Spiel kann man getrost ignorieren und sich die 80€ lieber für was Anderes, was Wertiges aufheben.

Top 3: Horizon: Forbidden West - Burning Shores DLC

Tolle Sidestory, tolle Bosskämpfe und tolle neue Waffen. Klar für mich ist mehr Aloy eh schon ein Gewinn, aber nachdem das Hauptspiel es mit einigen Mechaniken übertrieb, konzentriert sich Burning Shores schön auf die Stärken der Serie

Top 2: Armored Core VI: Fires of Rubicon

Mein erstes Mecha-Spiel seit Langem und es hat mich vollgepackt. Toller Mix aus schneller Mecha-Action und harten Souls-Bosskämpfen. Nur die Story war leider - sagen wir mal: bemüht. Das hat sich auch bei den gewollten drei Durchgängen nicht geändert.

Top 1: Marvel's Spider-Man 2

Meine Erwartungen waren wirklich nicht hoch und darum hat mit Spider-Man 2 überrascht. Nein Kraven ist der eindimensionale Arsch wie in den Trailern. Aber was sie aus der Story und dem Gameplay machen war für MICH besser als bei jedem anderen Spiel in diesem Jahr. Hab das Ganze fast in einem Ruck durchgespielt und freue mich schon auf den Venom-DLC.

Flop 3: Atlas Fallen

Was soll ich sagen, die Surf-mechanik ist toll, das Kampfsystem im besten Fall auch, nur leider wird mir eine kack Story in einer Hölle von Tutorial erzählt und als ich da durch war, hab ich leider viel zu schnell das Interesse verloren.

Flop 2: Star Wars Jedi: Survivor

Eigentlich eines der Spiele des Jahres für mich, aber leider macht die Technik einen Strich durch die Rechnung; Monate nach dem Release konnte ich immer noch eine Nebenaufgabe nicht durchspielen, weil die Quest nicht getriggert wurde und weder im Performance noch im Qualitätsmodus lief das Spiel bis zum letzten Patch ein halbes Jahr NACH dem Release nicht sauber; sorry aber so nicht!

Flop 1: The Invincible

Ich habe nur die Demo gespielt, aber OMG ist dieses Spiel langsam. Die Story und das Artdesign sind toll, aber dieses Spiel schätzt meine (Lebens)Zeit Null und hat einen neuen Rekord für wirklich LANGSAMES Story-Telling aufgestellt!

 

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