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| #11 [Kommentar ausblenden] |  |
@TheBlackDeath
Das muss man aber auch so sehen: Das Geld, das die Firmen erwirtschaften, wird ja wieder dazu benutzt, um neue Spiele zu entwickeln. Heutzutage kostet die Entwicklung eines Spiels wie DMC 4 in etwa so viel wie eine mittelgrosse Filmproduktion, also viele Millionen Dollar.
Darüber hinaus müssen auch die Mitarbeiter bezahlt werden und es gibt allgemein mehr Mitarbeiter, weil man mehr Entwicklungsaufwand hat. Diese müssen ja auch irgendwo untergebracht werden, also muss man mehr Büroräume bauen lassen oder diese mieten. Dann kommen noch fixe Kosten hinzu wie Strom, Gas etc.
Und durch die next gen Spiele werden die Kosten nicht geringer. Hier ein kleines Beispiel: Frühe brauchten die Programmierer von Polyphony Digital für die Programmierung eines einzelnen Autos in Gran Turismo zwei Tage. Heute brauchen sie mehr als zwei Wochen!
Das schlägt sich dann natürlich auch in den Kosten nieder, heute kosten neue PS3 und Xbox 360 Titel ja schon 70 Euro! Na klar, man könnte sagen, dass das Wucher sei und dass sie lieber maximal 60 Euro verlangen sollten, aber die Spielefirmen wollen ja schliesslich auch noch Gewinn machen.
Und dann ist da noch der hohe Druck, der auf den Entwicklern lastet. Ein Spiel das Floppt darf es heute nicht mehr geben, deshalb kommen auch fast nur noch Fortsetzungen von bekannten Spielereihen auf den Markt.
Und um auch bei denen so viele Menschen als Kunden wie möglich zu erreichen, gibt es heute immer weniger Exklusivtitel.
Die Situation ist meiner Meinung nach zwar schade, aber das Videospielebusiness ist im Prinzip nichts anderes als die Automobilbranche auch.
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| 21.6.2007, 21:33 |
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