Die schlechte Nachricht vorweg: Forza Horizon 6 erschient nicht zeitgleich auf der PS5 mit den anderen Versionen - sondern ein paar Monate später. Aber ansonsten kann sich das Angekündigte sehen lassen: Mit Japan gibt es einen riesigen neuen Spielplatz mit viel Abwechslung. Von schneebedeckten Bergstraßen zu evrträumten Dörfern, engen Vorstädten und natürlich Tokio selbst mit riesigen Industrieanlagen, Bürokomplexen und Autobahnen.
Interessant dürfte aber vor allem die Kampagne werden. Hier startet man nämlich als Tourist mit dem Ziel, am Horizon Festival teilzunehmen. Dazu muss man sich aber erst einmal in der japanischen Tuner-Szene beweisen.
Das Journal
Das Team wusste, dass es das bewährte Armbandsystem aus früheren Horizon-Spielen fortsetzen wollte - bei dem Spieler durch die Ränge des Horizon Festivals aufsteigen, um bessere Autos und höherwertige Rennen freizuschalten. Dieses Mal wollte Playground Games mit dem neuen Setting eine andere Art des Fortschritts einführen, eine, die den Entdeckern ein echtes Ziel gibt, an dem sie sich festbeißen können, und eine, die eng mit der japanischen Kultur verbunden ist. Hier kommt das Sammeljournal ins Spiel - ein neues Feature, das von Japans reicher Geschichte des Briefmarkensammelns inspiriert ist und es den Spielern ermöglicht, eine digitale Sammlung von Erinnerungsstücken anzulegen, die sie in Japan entdeckt haben.
Häuser mit Garagen
Ähnlich wie in früheren Horizon-Spielen gibt es acht Spielerhäuser, die du in ganz Japan freischalten kannst. Sie dienen als Schnellreisepunkte, als Raum für Anpassungen und verfügen alle über Garagen, in denen du den Raum vollständig dekorieren und mehrere Fahrzeuge pro Haus ausstellen kannst. Eine bemerkenswerte Neuerung in Horizon 6 ist jedoch das Anwesen, ein viel größeres Stück Land, das Sie erwerben und darauf so ziemlich alles bauen können, was Sie wollen. Diesen Raum können Sie nach Belieben erweitern, und er ist ebenfalls von der japanischen Kultur inspiriert. Das Anwesen basiert auf einer Idee, die in Japan Akiya genannt wird, d. h. ein verlassenes Stück Land im ländlichen Japan. Diese Häuser werden oft in der Familie weitergegeben, und da die Kosten für den Abriss des Gebäudes oft höher sind als die Kosten für das Verlassen des Gebäudes, können diese Gebäude verfallen.
Ein weiteres interessantes Thema: Car Meets
Mit dem Ziel, ein authentisches Rennerlebnis zu schaffen, das sowohl informelle Zusammenkünfte als auch professionell organisierte Events widerspiegelt, führt Forza Horizon 6 Car Meets ein, ein Feature, das auch in der japanischen Autokultur begründet ist. Diese Treffen sind von den Daikoku-Autotreffen inspiriert - einem weltbekannten, meist spontanen Treffpunkt und heiligen Ort für Autoliebhaber. Es gibt keine offiziellen Veranstaltungen, keine Teilnahmevoraussetzungen, und es ist immer offen.
Es gibt drei Orte im Spiel, an denen permanente Autotreffen stattfinden. Einer davon ist das Horizon Festival, ein anderer ist in Richtung der Alpen auf dem Okuibuki-Parkplatz, und der dritte ist natürlich in Daikoku selbst. Hier können die Spieler ankommen, andere echte Spieler treffen, ihre Autos begutachten, individuelle Lackierungen und Designs herunterladen und sogar ihre eigene Version eines Autos, das ihnen gefällt, kaufen. Es ist ein nahtloser sozialer Raum, den man allein oder mit einer Gruppe von Freunden betreten kann, und eine tolle Möglichkeit, das Gefühl der Gemeinschaft in Horizon 6 wieder aufleben zu lassen.
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