Previews  Reviews     PS5  PS4  PlayStation VR  PS3  Vita  PSP  PS2  Hardware  Specials 

OnPSX Das war unser Spielejahr 2022

Nicht nur ihr habt gewählt, auch wir haben uns ein paar Gedanken zum vergangenen (Spiele)Jahr gemacht und wollen euch diese natürlich nicht vorenthalten. Jedes Teammitglied hat sich drei Spiele ausgesucht, mit denen sie am meisten Zeit verbracht haben und die für sie außergewöhnlich waren. Diese Meinungen sind logischerweise höchst subjektiv, vermitteln aber auch ganz gut, wieso manche Titel auch bei euch ganz groß in der Gunst stehen. Dazu gibt es auch noch einen Abschnitt über die Sachen, die dem jeweiligen Kommentator nicht so gut gefallen haben.

Platz 3: Nobody Saves the World

Nobody Saves the World war definitiv der Überraschungshit des Jahres für mich, wobei Überraschung ist auch falsch. Fast alles was die Drinkbox Studios anfassen, wird zu Gold und ich persönlich liebe die Guacamelee Spiele. Nobody Saves the World geht in Sachen Gameplay neue Wege, aber macht mindestens genauso viel Spaß. Hinzu kommt der wieder mal sehr gelungene Humor, ein guter Coop-Modus und einfach eine spaßige Gameplay-Loop. Das Spiel sollte man definitiv mal ausprobieren!

Platz 2: A Plague Tale: Requiem

Ich bin ehrlich, spielerisch hat mich der Vorgänger nur bedingt überzeugt. Aber die Geschichte war einfach super weswegen ich mich so sehr auf den Nachfolger gefreut habe und meine Erwartungen wurden übertroffen! Die Geschichte war wirklich packend und mitreißend und das Ende wird mir sicher noch länger im Gedächtnis bleiben, wirklich kein 08/15 Ende. Aber glücklicherweise hat man auch das Gameplay ausgebaut, wodurch das Spiel nicht ganz so abwechslungsarm daherkommt. Aber alleine schon wegen der Story landet es für mich auf Platz 2.

Platz 1: Elden Ring

Ich zähle mich nicht unbedingt zu den Die Hard Soulsborne Fans, aber auch ich muss zugeben das Elden Ring einfach ein super Spielerlebnis war. Die ganzen Änderungen haben das Spiel noch etwas zugänglicher gemacht und ein nicht vollständig durchgescriptetes Spielerlebnis zu haben, ist heutzutage eine erfrischende Abwechslung. Das Spiel ist einfach ein Erlebnis wie man es sonst nirgends bekommt. Wenn From Software jetzt noch technisch auf den Stand der Zeit kommt, wird in Zukunft kein Weg an denen vorbei führen. Bis dahin sollte wirklich jeder Elden Ring eine Chance geben, das Spiel kann auf so viele verschiedene Arten gespielt werden, sodass jeder Spaß haben sollte.

Meine Enttäuschung(en)

Eine Enttäuschung für mich war dieses Jahr definitiv Marvel´s Midnight Suns. Dabei hat mich die Idee hinter dem Spiel eigentlich angesprochen und mit Firaxis sind auch fähige Entwickler daran beteiligt. Aber das Endprodukt ist dann etwas langweilig ausgefallen und der ganze Krims-Krams neben den taktischen Kämpfen nervt spätestens nach zwei Stunden. Da hatte wohl irgendjemand Angst dass das Spiel nicht genug Leute ansprechen könnte, wenn es "nur" die Kämpfe gibt. Hinzu kommt leider eine wirkliche langweilige und dämliche Geschichte. Das war dieses Jahr aber nicht die einzige Enttäuschung. Meine zweite Enttäuschung war Cyberpunk 2077 auf der PlayStation 5. Den PS4-Release habe ich damals zum Glück ausgelassen und zwei Jahre später dachte ich mir dass das Spiel mittlerweile in einem spielbaren Zustand sein sollte. Das ist auch der Fall, aber leider konnte mich die Aufmachung nicht überzeugen. Der Einstieg ist sehr langatmig und das Gunplay alles andere als rund, weswegen ich es nach kurzer Zeit wieder links liegen gelassen habe. Irgendwann gebe ich zumindest Cyberpunk 2077 wieder eine Chance, wenn denn die Zeit das auch erlaubt. 

Platz 3: Cyberpunk 2077 / The Witcher III: Wild Hunt

Ich weiß, keines der beiden Spiele ist ursprünglich 2022 erschienen. Aber „Cyberpunk“ habe ich dieses Jahr mit dem letzten Patch (Version 1.6) nochmal durchgespielt und war begeistert. So hätte das Spiel bereits zu Release aussehen müssen. Zwar gibt es immer noch ein paar Baustellen, aber man bekommt nun ein rundes Abenteuer geboten, bei dem auch die Technik mitspielt. Bei „The Witcher III“ erschien der PS5 Patch erst Mitte Dezember und für mich war der Titel auf einer PS4 Pro bereits gut spielbar (und auch hier dank zahlreicher Patches von vielen Kinderkrankheiten befreit). Aber die PS5 Fassung geht da nochmal einen Schritt weiter. Bombenfeste 60fps mit knackscharfen Texturen und nicht vorhandenen Ladezeiten – dazu noch zahlreiche andere Verbesserungen machen die PS5 Fassung zur definitiven Version. Spielerisch hat sich dagegen wenig getan und die gewöhnungsbedürftige Steuerung hätte gerne auch ein Upgrade vertragen können. Doch Story, Atmosphäre und Quests sind nach wie vor der Hammer. Ach und bevor ich es vergesse, beide Updates sind kostenfrei für Besitzer der PS4 Versionen. Das nenne ich mal Service!

Platz 2: Rollerdrome

Ich bin kein Fan von Sportspielen – auch nicht von Trendsportspielen. Kaum ein Titel kann mich da packen, aber „Rollerdome“ hat es mir irgendwie angetan. Die Gameplaymischung aus Tony Hawks und Quake III macht Laune. Die Moves dienen dazu, Munition aufzufüllen, während man verschiedene Widersacher in den Arenen wegballert. Dazu gesellt sich noch eine perfekte Optik und ein cooler Soundtrack – wenn nur nicht die Herausforderung wäre (sad face). Denn ein Weiterkommen ist nur möglich, wenn man bestimmte Ziele in den Arenen abschließt und dazu muss man wirklich mit der Steuerung und den Tricks klarkommen. Gewinnen ist nämlich nicht alles – aber hey, ich gebe nicht auf und irgendwann, irgendwann bin ich der Champion des Rollerdrome…. Muahahaahaha!!!!

Platz 1: God of War: Ragnarök

Was für ein Sequel! „Ragnarök“ baut konsequent auf den Vorgänger auf, bietet aber von allem mehr. Das heißt: Mehr Story, mehr Charaktere, mehr Kämpfe, mehr Abwechslung, mehr spielbare Figuren und wesentlich mehr Umfang. Genau so muss eine Fortsetzung aussehen und genau so etwas erwarte ich auch von einem modernen Triple-A Blockbuster. Deshalb schafft es der Titel auch spielend leicht auf Platz 1 meiner diesjährigen Hit-Liste.

Meine Enttäuschung(en)

Gran Turismo 7

„Gran Turismo 7“ spiele ich immer noch ziemlich oft und der Titel zählte auch zu meinen am meisten gespielten PS5 Titeln. Trotzdem macht es nicht immer Spaß – das stundenlange Gegrinde um bestimmte Fahrzeuge zu bekommen, ist schon nervig, aber das man dann mit diesen Autos größtenteils nichts anfangen kann, setzt dem ganzen noch den Hut auf. Es fehlen Events, Meisterschaften und überhaupt Umfang. Das es monatliche neue Sachen kostenfrei via Update gibt, tröstet nur ein bisschen darüber hinweg, das „Gran Turismo 7“ kein Games as a Service Titel ist. Wie sowas geht, wurde zum Beispiel anlässlich der World Finals angedeutet mit speziellen Events, Rennen und Quiz. Doch das ist zu wenig: Warum hört der Sammlungslevel bei Stufe 50 auf? Warum gibt es keine einzige neue Musikrally? Wieso werden Rennen mit miserablen Payouts eingeführt? So viel Potential, so wenig wird daraus gemacht.

Spiele mit schlechter Framerate

Ich habe keine Probleme mit 30fps Spielen – auf meinem kleineren Sony TV mit PS4 Pro kann ich die auch noch problemlos spielen. Aber auf der großen 65 Zoll Glotze – keine Chance. Mir tun schlichtweg die Augen von dem Geruckel weh. Deswegen sind auch diese ganzen optionalen Anzeigemodi für den Arsch. Ray-Tracing und dafür bestenfalls 30fps? Nein Danke, genauso wie auch – so schön sie aussieht – 4K Auflösung ist, aber dafür die niedrige Framerate in Kauf nehmen? Aber wenigstens verfügen die meisten Games dann noch über einen Performance-Modus, bei dem ich auch meinen Spaß haben kann. Schlimmer sind jedoch Spiele, die sowas nicht bieten – „Wavetale“ mit dem krassen Screen-Tearing oder aktuell auch „Sable“, dass mitunter eine unspielbare Ruckelorgie wird. Framerate sollte immer Priorität haben.

Sonys PC Initiative

Während CD Project Red von ihren PS4 Titeln mittels eines kostenloses Upgrades Next-Gen Fassungen anbietet, will Plattform-Anbieter Sony dafür ordentlich Geld sehen. Ghost of Tsushima, The Last of Us Part 1 oder Marvel Spider-Man – überall hätte man bei den Fans punkten können, wenn man die Upgrades ohne Gebühr angeboten hätte. Bei Spider-Man muss man sogar eine bestimmte Version des Add-Ons Miles Morales kaufen, um die PS5 Fassung genießen zu können. Stattdessen bringt man ehemals PS5 exklusive Titel auf den PC. Warum? Was bringt es der Marke PlayStation? Was bringt es den Konsolenspielern? Für mich ganz klar die falsche Strategie. Zumal man es nicht mal konsequent wie Microsoft durchzieht und zu den PS5 Spielen die PC Version dazu bekommt. Nein, viel eher soll man für PS4 und PS5 noch zwei unterschiedliche Spiele kaufen. Am Ende des Tages wird die Marke PlayStation lediglich verwässert und man fragt sich: Warum sollte ich noch eine (erst in diesem Jahr teuer gewordene) Sony Konsole kaufen? Wegen der alten PlayStation-Spiele? Nicht einmal das bekommt Sony gebacken (siehe PS Plus Premium-Debakel). Oder wegen den neuen Games? Die kann man ein bisschen später auch auf dem PC spielen – vielleicht sogar für lau, wenn sie denn in Aktionen wie bei Epic Games landen, wo es wöchentlich ein Spiel umsonst gibt – ohne Abo-Gebühren oder andere Fallstricken.

Platz 3: The DioField Chronicle

Zugegeben, das steht nur über God of War Ragnarök, weil ich das noch nicht durch habe, aber es hat sich einfach so befriedigend angefühlt. Es hat Spaß gemacht und bis zum Schluss wollte ich wissen was mit einigen Figuren geschieht. Dabei ist dann leider das Gameplay zunehmend in den Hintergrund gerückt, weil man auf Normal dann schon 2-3 Charaktere hat, die zu gut funktionieren. Auch ist die Strategie bzw. Taktik nicht zu tief, aber das Drumherum hat sich ähnlich der Trails of Cold Steel JRPG-Reihe angefühlt, nur war man hier auch nach "nur" 40h durch, während bei anderen JRPGs dann erst Kapitel 1 beendet ist. Viele Schwächen, aber genug Stärken um einen JRPG/Taktik-Fan an der Stange zu halten.

Platz 2: Terminator Resistance: Enhanced Edition

Das ist bestenfalls AA, aber es ist für Fans des Franchise gemacht. Ich hatte besonders beim DLC so viele Fan-Momente, so tolle Wow-Erinnerungen, wie bei keinem anderen Terminator Spiel seit Future Shock. Spielt das bitte!

Platz 1: Horizon: Forbidden West

Das Spiel wurde fast zugemüllt mit Mechaniken und Möglichkeiten Objekte zu erstellen, upzugraden und zu craften. Die Story überschlägt einen fast beim Versuch die Enthüllungen des Vorgängers in den Schatten zu stellen und die Arena wirkt leider ziemlich lieblos im Vergleich zur Selbigen aus Monster Hunter World. Trotzdem habe ich Platin und über 120 Stunden ins Spiel gebuttert, weil mir die Welt, die Figuren und selbst vernachlässigbare Nebenaufgaben einfach so gefallen haben. Die Welt und die Figuren sind noch immer das Highlight, hoffentlich kann man es bei Teil 3 wieder aufs Wesentliche reduzieren um auch die Kämpfe wieder spannender zu machen.

Meine Flops:

1) Sony stolpert. Ein fragliches PS Premium Angebot, eine VR2-Strategie die mich ohne Vorbestellung mit vielen? zurücklässt. Einen noch teureren Premium-controller der mehr Werbefläche als das Line Up bekommt. Eine leider unübersichtliche Indie-Strategie. Und wo bleiben die Mehrspieler-Titel (ich habe auf der PS4 Stunden in Uncharted, The Last of Us oder Killzone gesteckt). Ich könnte noch lange fortfahren, aber so toll wie die Exklusives sind, so sehr frag ich mich was der Konzern will.

2) Die Zukunft der Arkham-Reihe: Gotham Knights mag nicht der Software-Müll sein, als der er in der Presse gemacht wird, aber als einziges Arkham Spiel auf lange Zeit (selbst wenn Suicide Squad floppen sollte), frag ich mich doch, warum mich Warner nicht einfach den dunklen Rächer spielen lassen will.

3) Next-Gen when? So gut mir Horizon und God of War auch auf Next-Gen gefallen. Ich sehe leider immer noch, dass sie von PS4-Einschränkungen zurückgehalten werden. In Jahr 2 der Konsolen sollte das langsam mal liegen gelassen werden. Der Horzion 2 DLC verspricht ja schon mehr, aber ich will dann mal auch ein Spider-Man auf PS5 optimiert sehen. Und ich will Next-Gen Konzepte. Oft liefert mir das zurzeit nur der Indie-Sektor. Das ist zwar toll, aber sowas bitte auch mal für die großen Titel. Und nein, bessere Grafik brauch ich nicht. die 60fps reichen mir komplett.

Platz 3: Der Weg von PlayStation auf den PC

Sony steht noch nach wie vor in mitten des Generationswechsels der PS4 und PS5. Die großen Blockbuster wie Horizon Forbidden West, Gran Turismo 7 und God of War Ragnarök sind für beide Konsolen erschienen. Beide Versionen sind zu keinem Zeitpunkt eine einfache 1:1 Umsetzung, sondern bestechen gerade auf der PS5 durch exklusive Features wie dem haptischen Feedback, den adaptiven Trigger, der technisch viel besseren Unterstützung mit oftmals verschiedenen Modis. Ob Framerate, Auflösung oder Ray-Tracing. Die Wahl liegt bei uns und wir können uns frei entscheiden. Ein signifikanter Unterschied zur PS4 Umsetzung, die gut ist aber zu keinem Zeitpunkt gleichwertig ist. Das dann Sony für das jeweilige Upgrade von PS4 auf PS5 einen Aufpreis verlangt, ist für mich nachvollziehbar und in Ordnung. Am Ende möchte Sony auch Geld verdienen. Ein Kundenfreundliches Unternehmen waren sie selten und das ist auch nicht deren Ziel. Wer da drauf Wert legt, der ist besser bei der Konkurrenz aufgehoben. Da muss man nicht für Upgrades zahlen, aber wird anders seiner Rechte beraubt. Wie so oft im Leben liegt die Entscheidung bei jedem selbst. Das Sony im gleichen Atemzug mehr PlayStation Marken auf dem PC veröffentlicht ist die lang ersehnte Hoffnung und Wunsch zugleich meinerseits. Endlich kann ich die ohnehin tollen Exklusiv Spiele jetzt auf meinen Gaming PC in noch besserer Qualität spielen. Nicht nur das auch die Eingabe erfolgt diesmal unter anderem durch Maus und Tastatur. Das macht ein Uncharted 4 zum Beispiel noch so viel besser als mit dem DualShock / DualSense. Du triffst einfach viel besser mit einer Maus als es je mit einem Controller möglich wäre. Nicht umsonst sind auf Konsolen in sämtlichen Shootern eine automatische Zielhilfe mit aktiviert. Wäre dies nicht so würden viele Spieler alles treffen nur nicht ihr Ziel. Netter Nebeneffekt ist auch, dass die Spiele dank des Handheld Biest von Valve dem Steam Deck jetzt auch unterwegs, im Hotel oder sonst wo spielbar sind. Spielt einmal Spider-Man, Uncharted 4 oder God of War auf eurer Steam Deck - es ist eine unglaubliche Erfahrung. Gerade wenn man bedenkt, wo sich Handhelds aktuell befinden (Nintendo Switch, der so langsam aber sicher die Luft komplett ausgeht). Die Steam Deck hingegen wird noch eine Weile länger atmen und ich freue mich auf die Zukunft, was da noch so an tollen ehemals exklusiven Sony Krachern auf dem PC veröffentlicht werden. Die Spiele erreichen eine größere Spielerbasis, die Marke wird Größer und Sony kann langfristig davon profitiert. So angelt man sich die Spieler am PC und holt sie ins PlayStation Boot, wo sicher der ein oder andere in die Überlegung kommt, sich eine PS5 zuzulegen, um dort die exklusiven Spiele in sowieso schon hoher Qualität deutlich früher spielen zu können, anstatt jahrelang auf die Umsetzung zu warten, die dann irgendwann auf dem PC landet. Selbst wenn es Leute geben wird, die sich weigern eine PS5 zu kaufen, so hat man immer noch die Software Seite. Und bekanntlich ist es die Software, die den großen Unterschied macht. Sony und die neue Beziehung zum PC ist eine jetzt schon hervorragende Geschichte, die in der Zukunft hoffentlich nur noch besser wird.

Platz 2: Elden Ring

Diesmal mit George R. R. Martin an der Seite von Miyazaki wollte From Software eine gänzliche neue Souls Erfahrung schaffen. Das ist dem Entwicklerteam aus Japan auch mehr als gelungen. Sie haben mit Elden Ring den großen Kreis der Open World Spiele betreten und haben dort ihre eigene Duftmarke gesetzt. Eine Spielwelt die nicht nur groß, sondern auch mysteriös zugleich ist und voller Geheimnisse steckt die nur drauf warten, vom Spieler/in entdeckt zu werden. Dabei sind epische Boss Kämpfe ebenso vorhanden wie auch unzählige kleine Dungeons mit einer fordernden Herausforderung die man optional bewältigen kann. Kein Spieldurchgang gleicht dem anderen, jeder der diese Welt betritt und sein Abenteuer bestreitet, hat eine andere Geschichte zu erzählen. Im Freundeskreis haben wir oft darüber gesprochen, wer was entdeckt hat und darüber philosophiert was hinter den Charakteren steckt und welche Motivation sie haben, warum sie im Spiel sich so verhalten. Ein Muss für jeden Action-RPG Fan, der auf der Suche nach einer neuen Spielerfahrung ist. Souls Fans haben schon zugeschlagen. An dem werden sich zukünftige Spiele dran messen müssen. Der neue Maßstab wurde aus Japan gesetzt, jetzt sind die anderen dran das zu übertrumpfen.

Platz 1: God of War: Ragnarök

Gewaltiger als der Vorgänger, größer und erwachsener als jemals zuvor und nochmal ein Schritt weiter. Die Geschichte von Kratos und Atreus erreicht hier ihren Höhepunkt. Ich wüsste aktuell nicht wie man das toppen sollte. Auch wenn das Spiel große Stärken hat, so sind mir auch viele Schlauchpassagen und der zähe erzählerische Spielfortschritt im Gedächtnis geblieben. Es wäre nicht notwendig gewesen, das Spiel so in die Länge zu ziehen. Auch wenn es nicht künstlich gestreckt wirkt, zumindest fühlte es sich nicht so an während ich es gespielt habe. Im Nachhinein gibt es da aber schon Verbesserungspotenzial. Jetzt nach zwei sehr großen God of War Spielen täte das Studio gut mal Kratos und Co. zur Seite zu legen und sich anderen Dingen zu widmen. Einfach auch um mal einen anderen Blickwinkel zu bekommen und sich kreativ auszutoben. God of War darf gerne auf der PlayStation 6 mit dem nächsten großen Schritt für die Marke weiter machen.

 

Impressum - Team - Cookie-Policy - Datenschutzerklärung

Alle Produkttitel | Herstellernamen | Warenzeichen | Grafiken und damit verbundene Abbildungen sind Warenzeichen und/oder urheberrechtlich geschütztes Material ihrer jeweiligen Inhaber.
All referenced company names, characters and trademarks are registered trademarks or copyrights of their respective owners.

Copyright © 2011 chrizel
Powered by KooBI 2.2 © 2004
dream4